Wie sieht eigentlich der Sprecher von „Promi Big Brother“ aus?
Die markante Stimme aus dem Off bei „Promi Big Brother“: Das Mysterium wurde gelüftet. Die Person dahinter hat mehr drauf, als nur seine Synchronstimme.
Seine Zeit bei Viva
Von 1994 bis 2001 moderierte er beim Musiksender Viva als Videojockey die Musikvideoclips an. Zu seinen damaligen Kolleg*innen bei Viva zählten unter anderem Mola Adebisi, Daniel Hartwig, Milka Loff Fernandes, Enie van de Meiklokjes, Matthias Opdenhövel, Oliver Pocher, Janin Reinhardt und Jessica Schwarz. Während viele von ihnen ihre Karriere vor der Kamera fortsetzten, entschied sich Phil Daub, im Hintergrund zu arbeiten.
Er kann auch nett sein
Phil Daub hat nicht nur als Synchronsprecher und Stimme von „Promi Big Brother“ Erfolge gefeiert, sondern auch eine bedeutende Online-Community ins Leben gerufen. Er gründete die Facebook-Gruppe „Nett-Werk Köln“, die mittlerweile über 200.000 Mitglieder zählt. In der Facebook-Gruppe „Nett-Werk Köln“ stellen die Admins ihre Zeit und Energie ehrenamtlich zur Verfügung, um eine positive und hilfreiche Plattform für die Kölner Community zu schaffen. Die Gruppe ist für nette Menschen gedacht, die sich gegenseitig mit Tipps, Angeboten und Anfragen unterstützen, ob es um Jobs, Wohnungen oder andere Anliegen geht. Wichtig ist dabei stets ein respektvoller Umgang miteinander. Unpassende Beiträge wie private Erlebnisse, Ärgernisse oder Meinungsäußerungen sind dort nicht erwünscht, um die freundliche Atmosphäre zu bewahren.
Musikalisches Interesse
1993 veröffentlichte Phil Daub zwei Alben im Rock- und Pop-Stil, darunter die Singles „Nichts passiert“, „L.I.N.D.A.“, „Tu Es“ und „Liebe“. Im Jahr 2000 produzierte er außerdem die CD „Der Krieger“ sowie das dazugehörige Musikvideo. Phil Daub betreibt einen eigenen YouTube-Kanal mit dem Namen „PhilPhilDaub“. Auf diesem Kanal veröffentlicht er regelmäßig eigene Musiktracks und bietet seinen Abonnent*innen einen Einblick in seine musikalische Kreativität.
Auf dem Pfad des Künstlers
Phil Daub eignete sich autodidaktisch fundierte Kenntnisse in Musik, Malerei und Dichtung an. 1988 erhielt er seinen ersten Plattenvertrag, spielte in verschiedenen Bands und war als Sänger, Produzent und Komponist tätig. Neben seiner Arbeit bei diversen Fernsehsendern und als Synchronsprecher, blieb er seiner musikalischen Leidenschaft treu. 2001 zog er sich auf eine abgelegene Finca auf Mallorca zurück, um sich ausschließlich seiner Musik zu widmen. Nach einem Blitzschlag verlor er jedoch alles und kehrte nach Köln zurück, wo er sein erstes Buch, „Interview mit Joe“, schrieb. Seine Musikkarriere ließ er anschließend erstmal ruhen.