Postboten, die zeigen, warum wir Ewigkeiten auf ein Paket warten
Lieferungen sind wie Hausarrest, der uns wie immer zwischen 8 und 18 Uhr einsperrt. Wer so einen Postboten hat, kann Ewigkeiten auf sein Paket warten.
Für einige Großstädter ist der DHL-Bote die wohl festeste Beziehungs-Konstante in ihrem Leben: Er sieht uns samstags früh mit dem Kater unseres Lebens oder aber (halb-) nackt, wenn unser Päckchen mal wieder genau in den sieben Minuten geliefert wird, in denen wir unter der Dusche stehen. Jede Beziehungen kriselt jedoch auch mal hier und da und es gibt Situationen, die selbst dem geduldigsten Paketempfänger das Blut in den Adern gefrieren lassen. Denn manchmal fühlen wir uns wie auf einer Schatzsuche, bei der wir auf den Paketboten als einzige, überlebenswichtige Quelle hoffen. Hier sind einige Beispiele, bei denen die Postboten ihre Kunden Ewigkeiten auf das ersehnte Paket warten ließen – oder sogar aufgaben!
#1 Der Meister der Tarnung
Wer bei diesem höchst komplizierten Suchbild das verborgene Paket in unter fünf Minuten entdeckt, muss ein wahres Genie sein.
Als Kinder haben wir uns alle gerne versteckt und dachten, dass wir den perfekten Ort gefunden haben, an dem keiner uns finden kann. Und dann waren wir doch immer überrascht, wenn wir beim Spiel als erster herausgeflogen sind. Ungefähr so selbstbewusst muss sich wohl dieser Postbote gefühlt haben, als er sein Talent zum Paketverstecken eingesetzt hat.
#2 Der Passiv-Aggressive
Tja, wer ist hier sauer auf wen? Diese Beziehung braucht wohl Partnertherapie ...
Der Empfänger könnte sich wahrscheinlich auch stundenlang auslassen ganz nach dem Sinne:
„Geht leider nicht, denn wenn ich meinen Job kündige und zuhause bleibe, kann ich leider nicht mehr so viel Sch**** bestellen. Dann sind wir am Ende beide joblos und ohne Paket zuhause, lieber DHL-Mensch.“
So.
#3 Der Verwirrte
Recycling hin oder her, normalerweise wirft man die Pakete erst nach Erhalt und Öffnen in den Altpapier Container (selbst wenn der unser Wunschnachbar ist).
Man muss ihm aber lassen, dass es wenigsten vermerkt wurde, wo das gute Stück sich denn befindet. Es gab schon so manche Vorfälle in dem man freudig raten durfte.