Aktuelle Rückrufe im Supermarkt & Co.: Vor welchen Produkten wird 2026 gewarnt?
Welche Lebensmittel und Produkte werden aktuell im Supermarkt oder der Drogerie zurückgerufen? Aus welchen Gründen und welche Gefahren bestehen?
Handserum Hyaluron von Balea
Die Eigenmarke Balea von dm ist sehr beliebt. Auch das Handserum mit Hyaluron war in der Vergangenheit ein Kassenschlager. Ausgerechnet dieses Beautyprodukt wird jetzt aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vom Unternehmen zurückgerufen. Konkret betroffen sind die 75ml Flaschen mit der Chargennummer 58309 (GTIN 4066447439946): diese sind möglicherweise mit Hefepilzen belastet. Die Chargennummer findest du auf dem Boden der Flasche. Für gesunde Menschen ist der Hefepilz Candida parapsilosis in der Regel ungefährlich, bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, kann er hingegen Infektionen in Wunden, an den Nägeln oder sogar in inneren Organen hervorrufen. Sogar eine Sepsis oder Endokarditis sind möglich. Verbraucher*innen sollten die Chargen des Handserums auf keinen Fall weiter verwenden und egal, ob schon geöffnet oder noch nicht, können sie in jeder dm-Filialie zurückgegeben werden. Dann bekommt man den Kaufpreis auch ganz ohne Kassenbon erstattet.
IKEA 365+ HJÄLTE Rührspachtel
Der schwedische Möbelhersteller warnt im Juni 2025 vor dem 365+ HJÄLTE Rührspachtel. Das Produkt mit der Artikelnummer 401.494.62 und den Datumsstempel 2445 (JJWW) soll laut IKEA nicht mehr verwendet werden. Dies gilt für alle „Produkte, die nach November 2024 gekauft wurden“. Grund für den Rückruf sind Testergebnisse, bei denen festgestaltet wurde, dass der Rührspachtel gesundheitsschädliche Stoffe abgibt, die über die zulässigen Grenzwerte hinausgehen.
„Vollkorn Penne rigate integrale“ von Barilla
Auch Barilla-Fans sollten im Sommer 2025 aufpassen, denn der italienische Nahrungsmittelkonzern ruft seine Vollkorn Penne zurück! Laut Verbraucherportal produktwarnung.eu wird vor einem zu hohen Bleigehalt gewarnt. „Am 22. Mai hat Barilla in Übereinstimmung mit den deutschen Behörden beschlossen, als Vorsichtsmaßnahme die Charge I13446624 unserer Vollkorn-Penne (mit MHD 01.03.2026), die in geringem Umfang in Deutschland distribuiert wurde, aus dem Markt zurückzuziehen“, teilte Barilla mit. Der Konzernsprecher Alexander Brenner beruhigt die Kund*innen zwar: „Aufgrund der geltenden Grenzwerte vergleichbarer Produkte besteht keine Gesundheitsgefahr für Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Verzehr in haushaltsüblichen Mengen ist völlig unbedenklich.“ Doch Verbraucherschützer*innen warnen dennoch: „Betroffene Teigwaren sollten nicht verzehrt werden!“