Nasse Fenster am Morgen: 6 Tipps, die helfen können
Das Problem kennen viele, aber haben keine Lösung! Am Morgen haben wir häufig nasse Fenster und wissen nicht, was zu tun ist. Die Tipps helfen dir dabei.
#3 Nicht heizen
Während der Zeit des Lüftens (also vier Mal am Tag für 15 Minuten) ist es wichtig, dass nicht geheizt wird. An sich wäre es ja auch nicht gerade sinnvoll, da das Heizen quasi umsonst ist, aber auch für die Luftfeuchtigkeit ist es eher kontraproduktiv in dieser Zeit. Natürlich heißt das nicht, dass man in seiner Wohnung erfrieren muss. Wenn man genug gelüftet hat, kann man zu bestimmten Zeiten am Tag auch wieder ganz normal heizen. Man soll ja schließlich nicht in der eigenen Wohnung frieren.
Der nächste Trick bezieht sich erstmal darauf, die Feuchtigkeit im Blick zu behalten:
#4 Luftfeuchtigkeit beobachten
Für kleines Geld gibt es im Handel sogenannte Hygrometer. Hier lässt sich wunderbar die Luftfeuchtigkeit im Raum messen und direkt erkennen, wann gelüftet werden sollte. So sollen die Fenster am besten geöffnet werden, wenn das Messgerät einen Wert von mehr als 60 Prozent Luftfeuchtigkeit anzeigt. Dies ist allerdings auch vom Dämmstandart des Hauses und von der jeweiligen Außentemperatur abhängig. Wenn deine Wohnung schlecht gedämmt ist, solltest du schon bei 40 Prozent Luftfeuchtigkeit achtsam sein. Häufig zeigen die Hygrometer auch die generelle Raumtemperatur an, was ebenso Aufschluss über den Zeitpunkt des Lüftens geben kann.
#5 Geheimtrick: Socke mit Salz
Ein Trick, den viele Menschen noch gar nicht kennen, ist nicht nur kostengünstig, sondern auch effektiv. Dafür befüllst du einfach eine Socke mit Salz oder Katzenstreu und legst diese auf die Fensterbank. Denn Katzenstreu und Salz können Wasser binden und nehmen so die überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft heraus. Wenn du aber wirklich auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du zudem noch Pflanzen aus dem Zimmer entfernen, die viel Feuchtigkeit abgebeben und lieber Pflanzen aufstellen, die nur wenig Wasser benötigen, wie etwa der Bogenhanf.
#6 Feuchtigkeit umlenken
Damit gar nicht erst so viel Feuchtigkeit in der Wohnung entsteht, dass sie sich in Wassertropfen an der kalten Fensterscheibe sammelt, ist es wichtig, besonders in den kalten Monaten, die Feuchtigkeit direkt rauszulenken. Das bedeutet, eigentlich sollte gar keine Wäsche einfach so in der Wohnung getrocknet werden, sondern elektrisch getrocknet werden. Wenn aber in der Wohnung, dann sollte der Raum ein offenes Fenster haben. Auch nach dem Duschen oder Kochen sollte, wenn möglich, das Fenster direkt geöffnet werden und die Zimmertür geschlossen sein, damit die Feuchtigkeit direkt aus der Wohnung raus kann. Häufig hilft aber auch ein Luftentfeuchter , der die Feuchtigkeit in der Luft entfernt und so den nassen Fenstern entgegenwirkt.