SOS -Tipps: So rettest du deine Pflanzen
Lassen deine Pflanzen die Blätter hängen, obwohl du sie eigentlich gut pflegst? Mit unseren SOS-Tipps erkennst du schnell, was ihnen wirklich fehlt.
#5 Sprühwassr für Zimmerpflanzen
Auch Zimmerpflanzen freuen sich über eine Extraportion Pflege, besonders wenn sie gestresst oder geschwächt wirken. Ein einfacher Trick sorgt hier für sofortige Vitalität: Ein winziger Spritzer Lavendel- oder Teebaumöl im Sprühwasser belebt die Pflanze und hinterlässt einen angenehmen Duft. Aber Vorsicht bei der Dosierung – weniger ist hier definitiv mehr, um die Blätter nicht zu überfordern.
Entscheidend ist zudem die Wasserqualität: Verwende am besten abgestandenes Wasser auf Zimmertemperatur. Eiskaltes Leitungswasser kann die Pflanze regelrecht schockieren und unnötigen Stress auslösen. Wenn du sie dann noch sanft und fein einnebelst, statt sie zu überfluten, schaffst du den perfekten Wohlfühleffekt für dein Grün.
Hör nicht auf diese Mythen: #6 Öl
Einige Hausmittel-Tipps sind schon lange im Umlauf und werden immer wieder empfohlen. Dabei ist bei dieser bekannten Methode ebenfalls Vorsicht geboten, denn nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut für deine Pflanzen. Ein klassisches Beispiel ist das Abwischen von Blättern mit Öl, damit sie schön glänzen. Das klingt zunächst sinnvoll, ist aber eigentlich keine gute Idee. Das Problem steckt im Detail: Das Öl bildet eine dünne Schicht auf der Blattoberfläche. Diese Schicht kann die natürlichen Poren der Pflanze teilweise oder sogar vollständig verschließen. Über diese Poren findet jedoch ein wichtiger Austausch statt, den die Pflanze zum „Atmen“ benötigt. Störst du diesen Prozess, gerät der gesamte Stoffwechsel deiner Pflanze aus dem Gleichgewicht. Langfristig bedeutet das Stress für die Pflanze.
Vorsicht bei Asche als Dünger
Holzasche gilt als klassisches Hausmittel für die natürliche Düngung, da sie wertvolle Mineralstoffe enthält. Doch Vorsicht: Nicht jede Asche gehört ins Beet oder in den Topf.
Verwende ausschließlich reine Holzasche von unbehandeltem, sauberem Holz. Lackierte, beschichtete oder chemisch behandelte Reste sind ebenso tabu wie Kaminrückstände oder der Inhalt von Aschenbechern – die darin enthaltenen Schadstoffe schaden der Pflanze mehr, als sie ihr nützen. Wer Asche als Dünger nutzt, sollte dies zudem sehr dosiert tun: In zu großen Mengen bringt sie das Boden-Gleichgewicht schnell ins Wanken