SOS -Tipps: So rettest du deine Pflanzen
Lassen deine Pflanzen die Blätter hängen, obwohl du sie eigentlich gut pflegst? Mit unseren SOS-Tipps erkennst du schnell, was ihnen wirklich fehlt.
#1 Streichhölzer als Hausmittel gegen Trauermücken
Sollten Gelbsticker nicht ausreichen, kannst du zusätzlich auf ein weiteres Hausmittel zurückgreifen: Streichhölzer.
Diese kannst du einfach kopfüber in die Erde stecken und die Pflanze wie gewohnt leicht gießen. Der enthaltene Schwefel hilft dabei, die Larven in der Erde zu reduzieren und die Erde für die Trauermücken unattraktiver zu machen. Je nach Topfgröße reichen meist ein bis drei Streichhölzer. Wichtig ist dabei, die Erde nicht dauerhaft zu nass zu halten, da genau das die Schädlinge begünstigt. Die Behandlung sollte über mehrere Wochen konsequent wiederholt werden, damit auch neue Larven keine Chance haben und die Trauermücken nicht zurückkommen.
#2 Pistazien gegen Schädlinge
Pistazien sind nicht nur ein leckerer Snack, ihre Schalen können auch richtig nützlich für deine Pflanzen sein. Anstatt sie wegzuwerfen, kannst du sie einfach im Garten oder in Blumentöpfen weiterverwenden. Die harten, rauen Kanten wirken nämlich wie eine natürliche Barriere gegen Schädlinge. Besonders Schnecken meiden solche Oberflächen und kriechen ungern darüber. So schützt du deine Pflanzen ganz ohne Chemie. Auch andere Tiere werden davon abgehalten, in der Erde zu graben.
Wichtig ist nur: Verwende am besten ungesalzene Schalen, da Salz deinen Pflanzen schaden kann. So nutzt du Abfall sinnvoll weiter und schützt deine Pflanzen ganz easy.
#3 Tee, um deine Pflanzen zu stärken
Deine Pflanzen können von Tee richtig profitieren. Du kannst sowohl gebrauchte Teebeutel als auch lose Blätter weiterverwenden und damit deine Pflanzen auf natürliche Weise stärken. Die enthaltenen Stoffe können helfen, die Qualität der Erde zu verbessern. Denn mithilfe von Tee kann die Pflanze Nährstoffe wieder besser aufnehmen und insgesamt kräftiger wachsen. Gleichzeitig stärkt der Tee die Abwehrkräfte deiner Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Viele berichten auch, dass sich das Wachstum dadurch verbessert und sie insgesamt gesünder wirken.
Die Anwendung ist kinderleicht: Nutze den Tee einfach als Gießwasser oder besprühe deine Pflanzen damit. Je nach Sorte gibt es Unterschiede: Grüner Tee kann die Bodenstruktur verbessern, Kräutertees wirken allgemein stärkend und Kamillentee wird sogar oft bei leichtem Schimmel auf der Erde genutzt.
#4 Nährstoffe durch Salzwasser, Sprudelwasser und Kaffee
Zimmerpflanzen brauchen nicht nur Wasser, um richtig zu strahlen. Klar, gießen ist wichtig, aber allein reicht das oft nicht. Ein kleiner Hack: Epsom-Salz kann helfen, weil es Magnesium liefert. Aber bitte vorsichtig dosieren; ein Teelöffel Salz auf 1,5 Liter Wasser reicht völlig. Zu viel stresst deine Pflanze und bewirkt eher das Gegenteil. Auch Mineralwasser kann durch zusätzliche Nährstoffe unterstützen. Und ja, sogar Kaffeesatz kann ein echter Booster sein. Dafür einfach zwei Esslöffel ins Gießwasser geben. Aber Achtung: Nicht jede Pflanze verträgt das.