OJ's Nachbar schreibt ihr, dass sie zu laut ist - dabei passiert etwas ganz anderes
Es geht zwar zur Sache – aber ganz anders, als ihr Nachbar meint
Wir alle kennen sie: Die Nachbarn, die trampeln, schreien, streiten, um ein Uhr nachts Möbel verschieben. Die, die sich Dinge leihen und nie mehr zurückbringen, die, die dauernd Partys feiern und die, die nie welche feiern und dann gleich die Polizei rufen, wenn wir einmal im Jahr Geburtstag haben und nach 22 Uhr mal ein Sektkorken knallt. Kennen wir, mögen wir nicht. Doch die schlimmsten Nachbarn sind die, die, wenn es zur Sache geht, so laut stöhnen, dass wir quasi live dabei sind. Danke, aber nein danke.
Da kann man schon mal eine Beschwerde-Nachricht schreiben – so auch der Nachbar dieser Jodel-Nutzerin, die den anderen Usern ihr Leid klagt. Zumindest so lange, bis sich herausstellt, was wirklich hinter der Geschichte steckt:
Die anderen User der Jodel-Community erwarten hinter der Nachricht eine versteckte Anmache, doch die OJ, die die Message für alle hochlädt, sieht das anders: Wirklich flirty klingen diese Worte schließlich nicht, oder? Schade, denn die OJ findet ihren Nachbarn eigentlich ganz süß!
Also versucht sie ihn, mit einer netten Antwort zu besänftigen:
Die OJ, die angibt, Single zu sein, überwindet sich und versucht, den Nachbarn trotz der peinlichen Situation zu einem Entschuldigungsbier einzuladen.
Doch wird er das überhaupt annehmen?
Da ist sie, die Antwort auf die die ganze Community gewartet hat. Und jetzt müssen wir uns etwas korrigieren: Denn plötzlich klingt der Nachbar doch ein bisschen flirty. Will er etwa austesten, ob die OJ in festen Händen ist? Andernfalls würde er sie sicherlich nicht so explizit auf ihren 'Besuch' ansprechen, oder?
Dann rückt die OJ plötzlich mit der Wahrheit raus: Sie hatte gar keinen Besuch, sondern war ganz allein so laut. Ooops. Und jetzt? Zugeben und riskieren, dass das Ganze noch unangenehmer wird? Oder nichts sagen und den Nachbar im Glauben lassen, sie sei vergeben?