Geschäfte, die in Deutschland leider schließen müssen
Ist dir aufgefallen, dass Läden, die wir schon lange kennen, nicht mehr existieren? Wir zeigen dir die Geschäfte, die in Deutschland schließen mussten.
#4 H&M
Seit 2019 ist ein rückläufiger Trend bei der Anzahl der H&M-Geschäfte in Deutschland zu verzeichnen. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Standorte um 38 auf 430 gesunken, und dieser Rückgang setzt sich fort: Im Jahr 2023 werden weitere Filialen von H&M schließen. Die Schließungen erfolgen ebenfalls aufgrund von wirtschaftlichen Gründen, wie H&M auf Anfrage der „Textil Wirtschaft“ erklärte. Bereits im September 2022 hatte H&M ein Sparprogramm angekündigt, das darauf abzielt, jährlich etwa zwei Milliarden Kronen (ungefähr 180 Millionen Euro) einzusparen.
#5 Zara
Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zwangen den spanischen Textilhändler „Inditex“, zu dem neben Zara auch die Marken Bershka, Pull & Bear sowie Massimo Dutti gehören, zeitweise etwa 6.000 Geschäfte zu schließen. Dies führte dazu, dass der Modegigant erstmals seit vielen Jahren Verluste verzeichnete. Durch die stark einbrechenden Umsätze sah sich das Unternehmen gezwungen, Sparmaßnahmen anzusetzen. Als Teil seiner Sparmaßnahmen kündigte das Unternehmen dann an, weltweit etwa 1200 Filialen zu schließen. Auch in Deutschland waren vereinzelt Filialschließungen erforderlich. Ziemlich bitter für Kunden der Modekette.
#6 Pimkie
Die französische Modemarke Pimkie schloss 40 der insgesamt 75 Filialen in Deutschland. Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Krise stand die Kette unter finanziellen Belastungen. Die Corona Pandemie war wohl der letzte Schlag ins Gesicht für die Betreiber der Modemarke. Im September 2020 beantragte der Betreiber der deutschen Filialen, Framode, also eine Insolvenz und ein Schutzschirmverfahren, ähnlich wie Galeria Kaufhof. Der Restrukturierungsplan umfasst neben den Geschäftsschließungen auch Mietkürzungen und führte dazu, dass etwa 150 Angestellte ihren Arbeitsplatz verloren. Man habe noch mehr Läden retten wollen. Allerdings habe man sich mit mehreren bestehenden Vermietern nicht auf ein Entgegenkommen einigen können.
#7 C&A
Bereits einige Wochen vor dem Corona-Lockdown verkündete die Modekette C&A ihre Absicht, 13 von etwa 450 Filialen in Deutschland zu schließen. Hiervon waren Standorte in verschiedenen Bundesländern betroffen. Die betreffenden Mitarbeiter wurden teilweise auf andere Filialen verteilt. C&A plant eine Umstrukturierung mit einem besonderen Schwerpunkt auf „digitale Lösungen“ und strebt dabei Einsparungen in ganz Europa an. Was zuvor lediglich Spekulationen waren, wurde nun von C&A offiziell bestätigt: Für das Jahr 2022 wurden Schließungen einiger Filialen in Deutschland vollzogen. Prinzipiell ist es allerdings keine schlechte Idee, den Fokus auf die digitalen Umsätze zu lenken.