Geschäfte, die in Deutschland leider schließen müssen
Ist dir aufgefallen, dass Läden, die wir schon lange kennen, nicht mehr existieren? Wir zeigen dir die Geschäfte, die in Deutschland schließen mussten.
#8 C&A
Bereits einige Wochen vor dem Corona-Lockdown verkündete die Modekette C&A ihre Absicht, 13 von etwa 450 Filialen in Deutschland zu schließen. Hiervon waren Standorte in verschiedenen Bundesländern betroffen. Die betreffenden Mitarbeiter wurden teilweise auf andere Filialen verteilt. C&A plant eine Umstrukturierung mit einem besonderen Schwerpunkt auf „digitale Lösungen“ und strebt dabei Einsparungen in ganz Europa an. Was zuvor lediglich Spekulationen waren, wurde nun von C&A offiziell bestätigt: Für das Jahr 2022 wurden Schließungen einiger Filialen in Deutschland vollzogen. Prinzipiell ist es allerdings keine schlechte Idee, den Fokus auf die digitalen Umsätze zu lenken.
#9 Runners Point
Im vergangenen Jahr traf die Schuhkette Runners Point das Schließen. Im Mai verkündete der Mutterkonzern Foot Locker die Schließung aller 73 Runners-Point-Läden in Deutschland. Die Geschäfte der Marken Foot Locker und Sidestep bleiben unberührt. Etwa 700 Angestellte sind von dieser Schließungsmaßnahme betroffen. Foot Locker gab zwar keine spezifischen Gründe für diese Vorhaben an, doch das Unternehmen erwähnte eine vorausgegangene „Analyse unserer Geschäftsaktivitäten und des Wettbewerbsumfelds in Deutschland im Verlauf der letzten zwölf Monate.“ Auch Online gibt es das Unternehmen aktuell nicht mehr. Schade!
#10 Tally Weijl
Auch das schweizerische Unternehmen Tally Weijl sah sich gezwungen, Sparmaßnahmen zu ergreifen und aufgrund der Corona-Pandemie viele seiner Geschäfte zu schließen. Die Sparpläne sahen vor, dass hunderte Filialen geschlossen und rund ein Drittel der Belegschaft entlassen werden musste. Im Jahr 2020 sicherte sich der schweizerische Bekleidungshändler Tally Weijl dann aber vorerst seine Finanzierung durch eine Kapitalerhöhung und neue Kredite. Dennoch sind drastische Einschnitte notwendig: Das in Basel ansässige Unternehmen teilte mit, dass rund ein Viertel der gegenwärtig über 800 Filialen geschlossen werden sollen. Auch sie wollen sich auf den Online Markt konzentrieren und nur die Filialen offen lassen, die sich für sie lohnen.
#11 MediaMarktSaturn
Nicht nur Modeketten und Einrichtungshäuser, sondern auch der Elektronikgigant MediaMarktSaturn war von den Auswirkungen von Corona und dem Onlinehandel betroffen. Insgesamt musste das Unternehmen 3500 Arbeitsplätze abbauen und zahlreiche Filialen deutschlandweit schließen. Obwohl der Elektronikhändler die durch die Pandemie verursachten Verluste durch den Online-Handel eigenen Angaben zufolge weitgehend ausgleichen konnte, führte der rückläufige Kundenandrang in den Geschäften zur Schließung defizitärer Standorte in Europa und Deutschland. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an neuen Konzepten: In Innenstädten könnten kleinere Märkte von MediaMarkt und Saturn entstehen, die mit einem selektierten Sortiment und digitaler Anbindung weniger Fläche beanspruchen, wie das Management erklärte.