Ein Schlaganfall kündigt sich an: 10 Symptome
Ein Schlaganfall kann tödlich sein. Umso wichtiger ist, die unscheinbaren Symptome schnell zu erkennen. Wir zeigen, wann man dringend handeln sollte.
#8 Sehstörungen allgemein
Sehstörungen gehören zu den häufigsten Warnzeichen, die im Zusammenhang mit einer vorübergehenden Durchblutungsstörung im Gehirn auftreten können. Betroffene berichten von Einschränkungen des Sichtfelds, einem plötzlichen Ausfall der Sehleistung oder von einem grauen Schleier. Die Beschwerden können bereits nach wenigen Minuten vollständig verschwinden, was typisch für eine transitorische ischämische Attacke ist. Gerade weil die Symptome schnell wieder verschwinden können, werden sie oft unterschätzt. Andererseits gibt es für Sehstörungen auch viele andere Gründe, sodass eine Untersuchung immer hilfreich ist.
#9 Starke Kopfschmerzen
Plötzlich einsetzende und ungewöhnlich starke Kopfschmerzen können ebenfalls ein Warnsignal sein. Kopfschmerzen sind nicht selten. Wenn sie sich aber von den bisher bekannten Beschwerden unterscheiden, ist Aufmerksamkeit geboten. Wer betroffen war, schildert die Beschwerden als „Donnerschlaggefühl“ von außergewöhnlicher Intensität, oft in Kombination mit neurologischen Anzeichen. Bei extremen Kopfschmerzen kann eine akute Hirnblutung dahinterstecken, die einen ischämischen Schlaganfall auslösen kann. Selbst ohne Schlaganfall ist die Hirnblutung hochgefährlich und erfordert sofortiges Eingreifen durch die Ärztin oder den Arzt.
#10 Hängender Mundwinkel
Ein herunterhängender Mundwinkel ist eines der bekanntesten Anzeichen einer möglichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Betroffene und Angehörige bemerken, dass eine Gesichtshälfte weniger beweglich ist oder beim Lächeln deutlich nach unten zieht. Ursächlich ist eine vorübergehende Nervenstörung, die für die Steuerung der Gesichtsmuskulatur verantwortlich ist. Im Rahmen einer TIA können die Beschwerden nach kürzester Zeit wieder verschwinden, sind aber trotzdem ein Warnzeichen. Durch rechtzeitige Abklärung kann bei kurzfristigen Beschwerden ein späterer Schlaganfall mit Glück verzögert oder sogar verhindert werden.
Wichtig: Auch ein Herzinfarkt kündigt sich mit eindeutigen Symptomen an.
Blick auf Cholesterin: Schlaganfall vorbeugen
Ein Schlaganfall lässt sich in vielen Fällen vorbeugen, indem man auf seinen Cholesterinspiegel achtet. Ein erhöhter Cholesterinwert kann Ablagerungen in den Blutgefäßen fördern und dadurch das Risiko für Durchblutungsstörungen erhöhen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig die Werte kontrollieren zu lassen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte helfen dabei, den Cholesterinspiegel zu senken. Gleichzeitig sollten gesättigte Fette und stark verarbeitete Lebensmittel reduziert werden. Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle, denn sie unterstützt das Herz-Kreislauf-System. Wer zusätzlich auf Rauchen verzichtet und Stress reduziert, kann sein Risiko weiter verringern. So trägt ein gesunder Lebensstil entscheidend dazu bei, einen Schlaganfall langfristig zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern im Alltag.
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