OJ hat nur noch 2 Wochen zu leben, doch anstatt in Selbstmitleid zu verfallen, motiviert sie alle

Eine herzergreifende Geschichte!

Der Tod ist eine Sache, über die wir nur ungern nachdenken oder sprechen wollen - aus verständlichen Gründen. Und doch kommt er eines Tages auf jeden Menschen zu. Auch auf die 19-jährige OJ aus München, die in ihren letzten zwei Wochen im Leben den Jodlern unfassbar viel Mut zuspricht. 

Wie ihre letzten Tage aussahen, könnt ihr hier lesen!

OJ leidet an einer Lymphangioleiomyomatose, einer Osteoporose und einer Niereninsuffizienz. Eine Aussicht auf Heilung gibt es für die 19-Jährige nicht, mittlerweile ist sie auch zu schwach zum Laufen, weshalb sie im Hospiz ihre letzten Tage verbringen muss. 

Doch sie ist nicht alleine: Ihre Eltern kommen regelmäßig vorbei und auch ihr Freund ist die ganze Zeit bei ihr. 

Eine Organspende kommt auch nicht in Frage...

Sie steht zwar auf der Warteliste für ein neues Organ, ihr Köper würde dieses aber mit hoher Wahrscheinlichkeit abstoßen, sodass eine neue Niere da nicht viel machen könnte. 

Die Jodler sprechen OJ Kraft zu:

Sie sprechen OJ Mut und Bewunderung für ihre Stärke zu und geben ihr auch den einen oder anderen verrückten und nicht ernst gemeinten Tipp, wie zum Beispiel mal eben eine Bank auszurauben, um auf den letzten Tagen noch das Leben richtig auszukosten. 

Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, überrascht OJ die Jodler auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise...

"Genieß dein Leben", antwortet sie auf die Frage, ob man ihr irgendwie helfen könnte. 

Doch nicht nur das gibt sie den Jodlern mit:

Sie bittet die Jodel-Community, immer auf die eigene Gesundheit aufzupassen und mit ihr nicht nachlässig zu sein. Denn wir haben alle nur dieses eine Leben - das weiß sie wohl besser, als alle anderen Jodler unter ihrem Post. 

Die Jodler bitten sie dafür, nicht nachlässig mit ihrer Seele zu sein...

Das ist sie auch keineswegs! Die 19-Jährige hat mit der Tatsache abgeschlossen, dass sie schon bald sterben wird, doch sie kann zufrieden auf ein gutes, wenn auch kurzes Leben zurückblicken und genießt auch ihre letzten Tage noch in vollen Zügen. 

Und sie hat noch viele weise Ratschläge für die Jodler, die alle hinter ihr stehen:

Von OJ können wir lernen: Menschen sehen viel hübscher aus, wenn sie lachen und glücklich sind! Nachdem sie bereits seit vier Jahren mit ihrer Krankheit kämpft, sieht sie die Dinge ganz anders - viel positiver - und sie berührt mit ihren Worten die Jodel-Gemeinschaft. 

Doch nicht nur von OJs aufmunternden Worten sind sie beeindruckt...

Auch OJs Freund bekommt Lob und Anerkennung von der Gemeinschaft, weil er bis zum Schluss an der Seite seiner kranken Freundin steht. Zwar wurde die Krankheit während ihrer Beziehung diagnostiziert, jedoch ist er nach der Diagnose nicht weggerannt, sondern kümmert sich bis zum Schluss um sie. 

Die Jodler fragen sie, wie sie sich ihren Tod vorstellt...

Doch darüber denkt sie nicht viel nach. Sie weiß einfach, dass sie irgendwann nicht mehr da sein wird und dass das okay ist, weil das auf jeden Menschen einmal zukommen wird. 

Die Jodler reagieren einstimmig auf ihre Worte:

Sie bewundern OJ für ihre Stärke und dass sie das Leben nie aufgibt. 

Und dass sie das nicht tut, zeigt sie immer wieder:

Bis zum Schluss möchte sie noch Abenteuer erleben und unternimmt etwas mit ihrer Familie und ihrem Freund, der nicht von ihrer Seite weicht und auch von ihrem Jodel Bescheid weiß. 

Dann möchte OJ mehr über ihre Unterstützer auf Jodel erfahren und hat wieder einmal weise Worte für sie:

"Verfolgt eure Ziele!", bittet OJ die Jodler, von deren Talenten und Begabungen sie sehr beeindruckt ist. "Zieht es durch und werdet ganz große Personen!"

Dann meldet sich OJ nicht mehr...

Doch zur Beruhigung der Jodler hatte sie nur ganz lange mit ihrem Freund gekuschelt, mit dem sie auch intim werden darf, wie sie nach einer Frage eines Jodlers mitteilt. 

Diese Nachricht sollte ihre letzte sein...

Als eine Nachricht von OJ im Jodel erscheint, ist das keine von der 19-Jährigen, sondern von ihrem Freund, der die Jodel Gemeinschaft darüber in Kenntnis setzt, dass OJ und er zusammen eingeschlafen sind - sie ist jedoch nicht mehr aufgewacht. Doch sie wollte, dass ihr Freund den Jodlern Bescheid gibt, weil diese in den letzten Tagen so für sie da waren. 

Er erzählt auch mehr zu den genauen Umständen:

OJ ist friedlich eingeschlafen und er wird sich immer an ihre wunderschönen Augen erinnern, schreibt er. 

Und auch er hat noch ein paar letzte weise Worte für die trauernden Jodler:

OJ hätte es nicht gewollt, wenn die Jodler um sie trauern, schreibt er. Sie sollen stattdessen ihr Leben genießen, lachen und lieben.

Seine Freundin Ava-Hailey trug den Spitznamen Hope, erzählt er ihnen. Und zu ihr erzählt er auch mehr:

Nachdem viele Jodler für die Beerdigung spenden wollten, bietet ihnen Hopes Freund einen besseren Spendenzweck an: Hope hat immer an eine Familie gespendet, deren Tochter Autismus hat. Diese Familie lag ihr sehr am Herzen. 

Zum Schluss gibt es noch ein paar schöne Worte von Hopes Freund:

Hope wird immer seine große Liebe bleiben und er wird sie nie vergessen. Doch er weiß auch, dass sie in seinem Herzen weiterleben wird - und wahrscheinlich auch in den Herzen der Jodler, denen Hope in ihren letzten Tagen so viel Mut und Liebe zugesprochen hat. Bestimmt hat sie den ein oder anderen Jodler motiviert, das eigene Leben noch mehr zu lieben - Hoffnung hat Hope in jedem Fall allen gegeben!

Den ganzen berührenden Jodel könnt ihr hier lesen.