Wie viel verdient man im sozialen Bereich wirklich?
Das verdienen Erzieher, Pfleger und Co.!
Es ist kein Geheimnis, dass die meisten sozialen Berufe erschreckend unterbezahlt sind; und das, obwohl man für einige von ihnen sogar ein Studium benötigt und damit einige Jahre ohne jeglichen Verdienst selbst für seine Ausbildung auskommen muss.
Doch es ist Zeit, mal genauer hinzuschauen: Was bedeutet eigentlich 'unterbezahlt'? Wie viel verdient man im sozialen Bereich wirklich? Wir haben einige Jobs unter die Lupe genommen ...
#1: ErzieherIn (1)
In Deutschland gibt es rund 400.000 ErzieherInnen, dank derer berufstätige Eltern ihren Berufen nachgehen können. Eine wichtige Stelle also – doch zeigt sich das auch in Sachen Entlohnung? Als Einstiegsgehalt gibt es (in öffentlichen Einrichtungen) rund 2580 Euro brutto. Kirchliche oder große, gemeinnützige Träger haben meist Tarifverträge, die sich an denen des öffentlichen Diensts orientieren.
#1: ErzieherIn (2)
Tatsächlich existiert nämlich ein zweiter Tarifvertrag, der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Neue Erzieher, die für das Land Hamburg arbeiten wollen, werden beispielsweise nach diesem zweiten Vertrag entlohnt und dann fallen die Löhne niedriger aus! Irgendwie ungerecht oder?
#2: SozialarbeiterIn
Sozialarbeiter sind bei Jugendämtern, bei Beratungsstellen oder in der Jugend- oder Familienhilfe angestellt und übernehmen wichtige Aufgaben in der Betreuung von in Not geratenen Familien und Menschen. Und: Für den Titel 'Sozialpädagoge' ist sogar ein Bachelor-Studium nötig. Hilft aber alles nichts: Wenn man Pech hat, gibt es als Einstiegsgehalt nur rund 2.784 Euro.