Wie viel verdient man im sozialen Bereich wirklich?

Das verdienen Erzieher, Pfleger und Co.!

Wie viel verdient man im sozialen Bereich wirklich?
Quelle: Pixabay

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten sozialen Berufe erschreckend unterbezahlt sind; und das, obwohl man für einige von ihnen sogar ein Studium benötigt und damit einige Jahre ohne jeglichen Verdienst selbst für seine Ausbildung auskommen muss. 

Doch es ist Zeit, mal genauer hinzuschauen: Was bedeutet eigentlich 'unterbezahlt'? Wie viel verdient man im sozialen Bereich wirklich? Wir haben einige Jobs unter die Lupe genommen ...

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#1: ErzieherIn (1)

In Deutschland gibt es rund 400.000 ErzieherInnen, dank derer berufstätige Eltern ihren Berufen nachgehen können. Eine wichtige Stelle also – doch zeigt sich das auch in Sachen Entlohnung? Als Einstiegsgehalt gibt es (in öffentlichen Einrichtungen) rund 2580 Euro brutto.  Kirchliche oder große, gemeinnützige Träger haben meist Tarifverträge, die sich an denen des öffentlichen Diensts orientieren. 

Jedoch gibt es selbst im öffentlichen Dienst Ausnahmen:

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#1: ErzieherIn (2) 

Tatsächlich existiert nämlich ein zweiter Tarifvertrag, der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Neue Erzieher, die für das Land Hamburg arbeiten wollen, werden beispielsweise nach diesem zweiten Vertrag entlohnt und dann fallen die Löhne niedriger aus! Irgendwie ungerecht oder? 

Doch wie sieht es in anderen sozialen Berufen aus? 

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#2: SozialarbeiterIn

Sozialarbeiter sind bei Jugendämtern, bei Beratungsstellen oder in der Jugend- oder Familienhilfe angestellt und übernehmen wichtige Aufgaben in der Betreuung von in Not geratenen Familien und Menschen. Und: Für den Titel 'Sozialpädagoge' ist sogar ein Bachelor-Studium nötig. Hilft aber alles nichts: Wenn man Pech hat, gibt es als Einstiegsgehalt nur rund 2.784 Euro. 

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#3: KrankenpflegerIn

Sie genießen für viele Patienten weniger Ansehen als Ärzte, dabei leisten sie ebenso wichtige Arbeit: die KrankenpflegerInnen. In Sachen Gehalt ist auch hier natürlich das Bundesland entscheidend, in dem man seinen Beruf ausübt. Durchschnittlich kommt man jedoch nur auf 2.400 Euro im Monat und oft liegt die Entlohnung auch darunter ...

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#4: AltenpflegerIn

Die Deutschen werden immer älter – dadurch steigt unter anderem natürlich auch der Bedarf in der Altenpflege. Doch hier sieht es personaltechnisch sowieso schon dürftig aus. Vielleicht liegt das an der dürftigen Entlohnung von rund 2.377 Euro als Einstiegsgehalt ... Besserung scheint, endloser TV-Debatten zum Trotz, leider nicht in Sicht.

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#5: PhysiotherapeutIn

Auch für diesen Beruf kommen sowohl Ausbildung als auch Studium infrage – und trotzdem ist auch dieser Beruf eher am unteren Ende der Gehaltsskala angesiedelt. Das Einstiegsgehalt ist auch hier abhängig davon, ob man in einer öffentlichen oder sozialen Einrichtung arbeitet: Öffentlich winken bis zu 2.500 Euro, privat können auch nur mal 1.800 Euro herauskommen ...