Fotograf macht Bilder von diesem Liebespaar und entdeckt etwas Trauriges

Fotoserie in der Londoner Innenstadt

Quelle: Instagram

Viele Künstler machen Kunst allein der Kunst wegen. Sie zeichnen, malen, schreiben oder fotografieren in erster Linie, um sich selbst auszudrücken und den Geist anderer Menschen mit ihren Arbeiten zu erfreuen. Oft haben Künstler auch eine soziale, gesellschaftliche oder politische Botschaft, die sie mit ihren Werken vermitteln wollen.

So auch der Fotograf Babycakes Romero: Er macht ganz besondere Bilder und versucht damit ein Bild unserer Gesellschaft zu zeichnen und uns für unsere Umwelt, aber auch für unsere eigenen Verhaltensweisen die Augen zu öffnen.

Seine neue Fotoserie zeigt Fremde, Kollegen, Freunde, Verwandte und Paare in der Londoner Innenstadt und offenbart etwas sehr Trauriges, das in den letzten Jahren ganz unbewusst ein immer größer werdender Teil unseres Lebens geworden ist.

Um was er sich handelt, erfahrt ihr, wenn ihr weiterklickt. 

Quelle: Instagram

Fällt dir etwas auf diesem Bild auf? Nein?

Dann ist es auch schon für dich alltäglich geworden. Das Paar redet nicht miteinander. Sie sieht an ihm genervt vorbei, er sieht nur auf sein Handy.

Romero hat zuerst einfach nur Menschen fotografiert und nicht viel darüber nachgedacht, doch dann entdeckte er beim Durchgehen seiner Bilder eine Gemeinsamkeit von einem Großteil der Bilder, die er lieber nicht erkannt hätte.

Der Hashtag #deathofconversation (Tod der Konversation) sagt eigentlich schon alles: Es geht darum, dass unsere Smartphones heute unser gesamtes Leben bestimmen und die direkte persönliche zwischenmenschliche Face-to-Face-Kommunikation vollkommen zerstören. 

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Quelle: Instagram

Egal ob in der Bahn, an der Bushaltestelle, im Meeting, im Café mit Freunden oder beim Abendessen mit dem Partner: Nirgendwo liegt das Smartphone nicht in greifbarer Nähe, es ist omnipräsent geworden in unserer Gesellschaft, unserem Alltag, unserem Straßenbild. 

So werden gemeinsame Momente lieber auf Social Media geteilt, als mit dem Menschen, der einem tatsächlich gegenüber sitzt. 

Der Fotograf versucht mit seiner Serie nicht darauf aufmerksam zu machen, dass Smartphones abgeschafft werden sollten, sondern, dass wir langsam den Bezug zur Realität verlieren und abstumpfen. 

Deshalb ruft er dazu auf, öfter mal das Handy beiseite zu legen, die reale Welt wieder der virtuellen vorzuziehen, diese in vollen Zügen zu genießen und ohne Handyfilter wahrzunehmen.