Augapfel-Tattoo: Frau verliert durch Tätowierung vorübergehend ihr Augenlicht
Ganzkörper Tattoo, Ohrenimplantate und gespaltene Zungen: Das alles ist nichts im Vergleich zu dem Augapfel-Tattoo, das sich zwei Frauen wünschten.
Sie ließ sich das Augapfel-Tattoo stechen
Amber Luke wollte es aber nicht bei den Tätowierungen auf der Haut belassen: Eine blaue Augapfel-Tätowierung sollte ihren Look erweitern. Das war aber keine leichtfertige Entscheidung ihrerseits: Dem Risiko, dass sie bei dem Prozess vollständig erblinden kann, war sie sich von Anfang an bewusst. Den Eingriff selbst schildert sie als äußerst schmerzhaft und kaum auszuhalten. Nach dem Eingriff trat genau das Szenario ein, vor dem sie gewarnt wurde. Sie erblindete.
Schmerzen und Folgen des Eingriffs
Luke schildert, dass die Schmerzen des Eingriffs nicht auszuhalten waren. „Als die Augäpfel mit Tinte durchdrungen wurden, fühlte es sich so an, als hätte der Tätowierer zehn Glasscherben in meine Augen gerieben“ zitierte die „Daily Mail“. Bis das Ergebnis dem entsprach, was sie sich vorstellte, musste vier Mal über jedes Auge tätowiert werden. Dabei drang der Tätowierer mit der Nadel zu tief ein. „Wenn der Eingriff richtig durchgeführt wird, sollte man nicht erblinden. Ich erblindete für drei Wochen. Das war sehr schlimm für mich.“ Als ihre Mutter davon erfuhr, brach sie vor Schreck in Tränen aus. Nach den drei Wochen kam ihre Sicht zurück. Sie und ihre Mutter sind erleichtert darüber, dass sie keine bleibenden Schäden davongetragen hat. Heute postet sie regelmäßig Content auf ihren Social Media Kanälen und zeigt sich trotz der schwerwiegenden Komplikationen gerne mit ihren tätowierten Augen im Netz.
24-Jährige lässt sich ebenfalls die Augäpfel tätowieren
Die 24-Jährige Kanadierin Catt Gallinger ist von Beruf Model, als sie beschließt sich die Augäpfel zu tätowieren. Sie liebt Tattoos über alles und hat dementsprechend auch viele davon. Der nächste Schritt sollte bei ihr die Augapfel Färbung sein. Diese ging allerdings nach hinten los und wurde ihr zum Verhängnis. Ihr Tätowierer, mit dem sie noch dazu in einer Beziehung zu dem Zeitpunkt war, spritzte ihr die Tinte in die Sklera (So nennt sich der weiße Teil des Augapfels), damit diese sich blau färbt.
Erste Komplikationen
Zu Anfang des Termins war sie noch zuversichtlich und hatte vollstes Vertrauen in ihren Tätowierer und Freund. Doch dann kamen die ersten Komplikationen auf: Plötzlich liefen ihr blaue Tränen aus den Augen. „Es hat so wehgetan. Es hat gebrannt. Als es am schlimmsten war, fühlte es sich an wie Migräne und gleichzeitig ein Faustschlag ins Gesicht“, schilderte sie dem „Time Magazin“. Ihre Geschichte postete sie auf Facebook und teilte sie somit mit all ihren Followern, um sie vor Eingriffen wie diesem zu warnen.