Wie viel verdienen eigentlich Müllmänner?

Ein wahrer Knochenjob

Wie viel verdienen eigentlich Müllmänner?

Kaum jemand dürfte es als Traumjob angeben: Müllentsorgung. Während alle noch schlafen, muss man schon auf der Piste sein; es stinkt zum Teil fürchterlich, und dazu kommt die harte körperliche Anstrengung, die damit verbunden ist.

Während niemand daran zweifelt, dass Müllmänner einen grundlegend wichtigen Job haben und wir ihnen dankbar dafür sein sollten, dass sie unseren Müll einsammeln und die Städte sauber halten - es ist kaum vorstellbar, dass sich jemand um diese Arbeit reißt. Aber stimmt das wirklich? Denn wer einen Blick in die Stellenanzeigen wirft, wird kaum eine freie Stelle bei der Müllabfuhr finden. Liegt das an dem angeblich hohen Gehalt, das man dort verdienen kann?

Die Antwort darauf findet ihr auf den nächsten Seiten!

Finanziell kann sich die Arbeit als Müllmann durchaus lohnen. Ohne eine Berufsausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sind monatlich zwischen 1.500 bis 2.200 Euro brutto drin. Das kann umso mehr werden, wenn man Berufserfahrung und einen LKW-Führerschein mitbringt. So können bis zu 3.000 Euro brutto verdient werden. Wer bei der Stadt angestellt ist, wird zudem nach Tarif bezahlt und erhält so auch Tariferhöhungen.

Doch auch eine Ausbildung zur Fachkraft kann sich richtig lohnen!

Wer diese Ausbildung antritt, kann sich weit nach oben arbeiten. Erfahrt mehr auf der nächsten Seite!

Während einer Lehre verdienen Azubis im ersten Lehrjahr durchschnittlich 610 Euro, die im dritten Jahr bis zu 950 Euro werden können - im Vergleich zu anderen Ausbildungen ist das nicht schlecht. Wer sich dann zu einer leitenden Position hocharbeitet - wie zum Beispiel zum Fuhrparkleiter oder Einsatzleiter -, kann mit einem Jahresgehalt von bis zu 50.000 Euro rechnen. 

Aber bei all diesen Zahlen sollte nicht vergessen werden, dass es ein körperlich sehr anstrengender Job ist - nicht umsonst verweisen Arbeitgeber immer darauf, dass Müllmänner körperlich fit sein müssen. 

Unser Dank hingegen sollte ihnen immer sicher sein, denn wie Reinhard Mey bereits sang: "Bei Regen, Wind und Sonne schieben sie 'ne ruhige Tonne" - und das, damit wir nicht in unserem Müll ersticken.