Dieser Photoshop-Künstler nimmt die Aufträge zu wörtlich
James Fridman ist Photoshop-Künstler, der Bildwünsche umsetzt. Der Haken: das Ergebnis ist nicht, was man sich vorstellt. James Fridman nimmt es wörtlich.
#4 Ein ganz böser!
F: „Hi James, kannst du mich wie einen Bad Boy aussehen lassen?“
A: „Die Polizei ist auf dem Weg.“
Wahrnehmung ist alles. Mit dem richtigen Kontext kann jeder zum Bad Boy werden. Wichtig ist dabei nur: Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Was die Regeln sind, spielt wohl keine Rolle.
#5 Wer ist gemeint?
F: „Hey Jamie, bin wirklich ein Fan von dem, was du tust. Könntest du bitte den Typ hinten löschen, er stört mein Bild. Vielen Dank!!!“
A: „Hier hast du es, Kumpel.“
Manchmal ist einfach nicht klar, wer fragt. Das fehlende Profilbild ist da sicher nicht hilfreich. Verständlich, wenn man dann vom entscheidenden Punkt des Bildes ausgeht.
#6 Bärenstark
F: „Hi James, könntest du den Bären realistischer aussehen lassen?“
A: „Er hat dich nicht ertragen.“
Realistisch ist es auf jeden Fall. Zur Erklärung: „bear“ ist nicht nur der „Bär“, sondern auch „ertragen“. Fridman möchte natürlich niemandem einen Bären aufbinden.
#7 Sitzgelegenheit
F: „Hi Jamie, kannst du es in einen Stuhl machen, weil es nicht ästhetisch ist. Danke“
A: „Wie du wünscht.“
Alles fängt mit der Formulierung an. Was „es“ ist, muss man an dieser Stelle einfach raten. James weiß zumindest, was er interpretiert. Ästhetisch ist es, sonderlich bequem sieht der Stuhl aber nicht aus.