Was wurde aus Arno Dübel?

Was macht der König der Arbeitslosen heute?

Quelle: Instagram

"Ich wohn' hier in Hamburg. Die glauben doch wohl nicht, dass ich nach Elsmhorn (Anm. der Red.: Ca. 20 Minuten mit der Bahn entfernt.) fahre und arbeite!? Nein, das mach ich nicht!" 

Hat er das wirklich gesagt? Dies ist die wohl bekannteste Aussage, die wir von Arno Dübel kennen. Seit 1979, also seit nunmehr 38 Jahren lebt er vom Staat. Dabei denkt er gar nicht daran, daran etwas zu ändern. Sämtliche Maßnahmen ihm einen Job zu vermitteln, boykottiert er und soll sogar schon in einem Jobcenter randaliert haben!

Doch was ist nun aus ihm geworden?

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2001 wurde er als Rekord-Arbeitsloser in einer Talkshow bekannt und mauserte sich durch seine Dreistigkeit zur Kult-Figur. Und dieser Kult um ihn hielt sogar eine ganze Weile an.  Sein Bekanntheitsgrad stieg sogar so hoch an, dass er mit dem Produzenten Marco Delgrado einen Song aufgenommen hatte und sich als Ballermann-Star versuchte. Der Erfolg blieb jedoch aus. Das könnte womöglich daran liegen, dass sein Hit „Ich bin doch lieb“ oder „Der Klügere kippt nach“ gar nicht von ihm gesungen wurden.Wenig später schimpfte sein Manager: „Arno Dübel hat mich in die Pleite getrieben! Ich habe Zehntausende Euro in ihn investiert und alles verloren. Arno schmiss Auftritte, ich musste hohe Konventionalstrafen zahlen.“

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Die Marke ist immer noch aktiv

Heute ist er immer noch als Verantwortlicher auf der Homepage und der Facebook-Seite angegeben. Jedoch wirkt es so, als habe er mit den Inhalten nicht mehr viel zu tun. Mehrmals täglich werden auf Facebook seine alten Kult-Sprüche gepostet. Dabei wird über ihn jedoch immer nur in der dritten Person gesprochen.Vor einigen Jahren hat er sich zurückgezogen. Nun lebt er in einem Altenheim in Hamburg und möchte seine Ruhe genießen. Er hat mit seiner Zeit als Medienfigur abgeschlossen und möchte damit nichts mehr zu tun haben. Wer also die Seiten betreibt, ist ungewiss.