Luftbefeuchter an der Heizung: Bringen die überhaupt was?
Viele greifen im Winter zu Luftbefeuchtern gegen trockene Heizungsluft – ob sie wirklich etwas bringen oder nur Deko sind, schauen wir uns hier an.
Keime in Luftbefeuchtern
Luftbefeuchter können echt praktisch sein, aber wenn sie nicht richtig gepflegt werden, werden sie schnell zur Brutstätte für Keime und Bakterien. Die können dann über die Luft in deine Atemwege gelangen und gesundheitliche Probleme verursachen, besonders bei Menschen mit Atemwegserkrankungen oder einem schwachen Immunsystem. Deshalb ist es wichtig, den Luftbefeuchter regelmäßig zu reinigen und das Wasser täglich zu wechseln. Am besten benutzt du destilliertes Wasser , weil es weniger Mineralien enthält, die das Bakterienwachstum fördern. Halte dich einfach an die Reinigungstipps des Herstellers. Sauberkeit ist der Schlüssel, damit der Luftbefeuchter wirklich gut für dich ist.
Tipps zur Reinigung von Luftbefeuchtern
Um Keime in deinem Luftbefeuchter zu vermeiden, solltest du ihn mindestens einmal die Woche gründlich sauber machen. Zerlege dafür alle Teile nach der Anleitung, spül sie mit einer Mischung aus Wasser und Essig aus und lass das Ganze etwa 30 Minuten einwirken. Danach gut mit Wasser abspülen und alles komplett trocknen lassen, bevor du den Befeuchter wieder zusammenbaust. Wenn’s mal richtig sauber werden soll, kannst du auch eine schwache Bleichlösung benutzen, aber danach unbedingt gründlich mit klarem Wasser nachspülen. Bei unelektrischen Luftbefeuchtern ist das genauso wichtig. Wechsel das Wasser täglich und reinige die Behälter regelmäßig, am besten mit Essigwasser.