Die ekligsten Erlebnisse: Krankenschwestern erzählen aus ihrem Alltag
Niemand sagt, dass Krankenschwestern einen einfachen Job haben. Doch die folgenden Erlebnisse sind ekliger als alles, was du dir je ausmalen könntest.
#4 Die eklige Vielfliegerin
„Wir hatten mal eine Vielfliegerin da, die auf ihren Beinen blumenkohlartige Wunden hatte, aus denen grünes Zeug herausquoll. Dem Blutbild konnten wir nicht entnehmen, worum es sich bei dem grünen Zeug handelte und oft wühlten Maden in ihren Beinen. Es roch außerdem fürchterlich. Und sie war echt gemein.“
[atxviapgh via Reddit]
#5 Horror-Erlebnis: Der hungrige Mann
„Ein Mann aus einem Altersheim kam in unsere Notaufnahme. Laut des Reports fragte er die Angestellten nach einem Glas Wasser. Als er sein Wasser nicht schnell genug bekam, war seine rationale Reaktion, anzufangen, seine Finger zu essen. Als er zu uns kam, hatte er die Fingerkuppen von all seinen zehn Fingern gegessen. Der Knochen war definitiv sichtbar. Es steckte noch Muskelfleisch zwischen seinen Zähnen und auf seinen Bettlaken. Das ist ein Anblick, den ich für eine lange Zeit nicht vergessen werde.“
[hauolihaole via Reddit]
#6 Eine Couch im Krankenhaus
„Ich bin keine Krankenschwester, aber meine Mutter war Stationsschwester in der Notaufnahme, als sie einen Anruf bekamen, dass die Sanitäter*innen eine über 200 Kilo schwere Frau zu uns brachten, die seit Jahren nicht ihre Couch verlassen hatte. Oh, und: Sie brachten auch die Couch. Die Frau hatte so lange auf der Couch gelegen, dass ihre Haut mit dem Sofa verwachsen war. Das Sofa war zementiert mit körperlichen Abfallprodukten. Sie mussten das Sofa klein genug schneiden, damit sie durch die Schiebetüren passte und luden sie auf einen Anhänger, um sie ins Krankenhaus fahren zu können. Es war unmöglich, sie in die Notaufnahme zu bringen, ohne dass sie eine Biogefahr auslösen würde, deswegen mussten sie versuchen, die Frau zu stabilisieren und sie auf dem Parkplatz zu behandeln, nachdem sie einen kompletten Schutzanzug und Atemschutzgeräte anzogen hatten. Da sie krankhaft übergewichtig war, an Asthma litt und wahrscheinlich einige weitere Krankheiten hatte, starb die arme Frau auf dem Parkplatz. Ich denke der Stress, der davon kommt, auf einem Anhänger durch eine Stadt gefahren zu werden, half auch nicht.
Das schlimmste daran? Ihre Familie wusste von ihrem Zustand Bescheid und brachte ihr regelmäßig Essen, doch sie kümmerten sich sonst um nichts.“
[dalgeek via Reddit]
#7 Wundversorgung der anderen Art
„Der schlimmste Geruch kam von einem obdachlosen Mann, der zu uns kam und dabei Schuhe trug, die wie Moon Boots aussahen, nur dass es sich dabei um orthopädische Schuhe handelte, um die er Schaumstoff und Panzer-Tape gewickelt hatte. Er hatte sie drei Monate lang nicht ausgezogen. Außerdem war er Diabetiker und hatte Geschwüre an den Füßen. Wir mussten die Stiefel aufschneiden, um zu sehen, was darunter lag. Der Gestank durchdrang die gesamte Notaufnahme. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, fielen Maden von seinem Fuß ab und schlängelten sich auf dem Boden [...] Letztendlich verweigerte er die Behandlung und bestand darauf, dass wir seine Schuhe wieder an seine Füße klebten und wir ihn gehen lassen sollen. Meine Vorgesetzten erlaubten es uns schließlich und wir ließen ihn gehen.“
[justwatchmefly via Reddit]