Jodel-User schläft im Zug ein und wacht mitten im Nirgendwo auf
Völlig verzweifelt bittet er die Community um Rat
Wer behauptet hat, eine Zugfahrt, die sei lustig, eine Zugfahrt, die sei schön, muss von Sinnen gewesen sein. Die meiste Zeit ist eine Zugfahrt vor allem eines: langweilig. Kann man es uns verdenken, dass wir die Zeit regelmäßig für ein Nickerchen nutzen? Blöd nur, wenn dieses etwas länger ausfällt als geplant – und man irgendwo im Nirgendwo wieder aufwacht.
Genau das ist nun einem Jodel-Nutzer passiert: Völlig verzweifelt fragt er sich nun, wer in einem solchen Fall hilft – die Bahn? Die Polizei? Oder vielleicht doch Mami?
Sofort fordern die anderen Nutzer ein Beweisbild – schließlich will man sich ja keinen Paulaner (also eine erfundene Troll-Story) aufbinden lassen. Doch die Lage scheint ernst: Nicht nur, dass der OJ keine Ahnung hat, wo genau er gerade ist, er ist auch noch im dunklen Zug eingesperrt. Nachdem er ein paar Abteile abgeklappert hat, wird ihm schmerzlich bewusst: Er ist auch noch völlig allein.
Nachdem er die Lage ausgekundschaftet hat und zumindest sicher scheint, sich irgendwie irgendwo in der Nähe von Mainz zu befinden, checkt er seine Optionen: 110? Das würde sicherlich Kosten und Ärger machen. Bahn-Hotline? Schon besser. Aber so richtig dazu durchringen kann er sich nicht.
Ein paar User raten ihm, die Türnotöffnungen zu betätigen – doch auch das sieht er kritisch. Schließlich ist der Zug ja mit Kameras ausgestattet und da rechts und links vom Fenster nur triste Gleislandschaft zu sehen ist, klingt aus dem Zug klettern und laufen jetzt auch nicht unbedingt nach dem idealen Ausweg.
In seiner Not informiert er schließlich doch die Polizei – die ihn erst einmal hart auslacht. Kann man es ihnen verübeln? Wenigstens künden sie an, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen.
Die Community scheint pessimistisch: Sie tippen auf einen Rentner mit Gehstock, der den OJ morgen aus dem Schlaf reißen wird.