Wegen einer pinken Parkscheibe bekommt sie ein Knöllchen

Es ist tatsächlich gesetzlich verboten

Wegen einer pinken Parkscheibe bekommt sie ein Knöllchen

Eigentlich ist es Routine für die meisten Autofahrer: Wenn man sich auf einen Parkplatz mit zeitlich begrenzter Parkdauer stellt, legt man seine Parkscheibe in die Scheibe. Genau das hat auch eine Nordrhein-Westfälin gemacht, als sie kurz in Sankt Augustin ihren Wagen abstellen wollte. Doch als sie zurück zu ihrem Auto kam, hatte sie trotzdem ein Knöllchen unter dem Scheibenwischer. Der Grund: Die Parkscheibe war pink.

Warum pinke Parkscheiben verboten sind und wie die Frau reagiert hat, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Mit dem Knöllchen ging ein Bußgeld von fünf Euro einher, das die Frau nun zahlen muss. In einem mittlerweile gelöschtem Facebook-Post machte sie ihrem Ärger Luft und schrieb: „Mir fehlen die Worte. Die dürfen gelb benutzen aber ich kein pink? Lächerlich

Doch tatsächlich handelte es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit: Laut der Straßenverkehrsordnung müssen Parkscheiben 11 mal 15 Zentimeter groß und blau-weiß sein. Dementsprechend notierte der Beamte: „Parkscheibe ist ungültig

Einmal sollte sogar der Bundestag darüber diskutieren, wie ihr auf der nächsten Seite lesen könnt.

Wegen einer pinken Parkscheibe bekommt sie ein Knöllchen

Auf der Parkscheibe selbst stand auch der Hinweis, dass es sich um einen Scherzartikel handle, der nicht zugelassen sei.

Im Jahr 2012 haben Bürger eine Petition gestartet, durch die das Thema der freien Farbwahl der Parkscheibe sogar im Bundestag diskutiert werden sollte. Ihr Argument: Die Farbe habe nichts mit der Funktion der Parkscheibe zu tun. Allerdings scheiterte die Petition bereits vorher an zu wenigen Unterschriften …