Bärlauch sammeln: 10 Dinge, die du beachten solltest
Einmal im Jahr ist es soweit: Die Bärlauch-Saison ist wieder da! Doch wenn du ein paar Dinge nicht beachtest, kann das schnell nach hinten losgehen.
#8 Achte auf das Alter
Junger Bärlauch schmeckt am besten, denn größere Blätter werden oft zäh und verlieren an Aroma. Ideal ist eine Länge von etwa zehn Zentimetern. Wer frischen und geschmacksintensiven Bärlauch ernten möchte, sollte dies am besten am Vormittag tun, wenn die Blätter trocken sind und bereits etwas Sonne abbekommen haben. So bleibt das volle Aroma erhalten, und die Blätter welken nicht so schnell. Feuchte Blätter hingegen können schneller verderben.
#9 Der Bestand sollte geschützt werden
Reiß bitte nie die ganze Pflanze aus. Schneide stattdessen mit einer Schere nur so viel ab, dass noch mindestens ein Blatt an der Pflanze bleibt. So kann der Bärlauch weiter wachsen und später Blüten und Samen bilden. Wenn man achtsam erntet, sorgt man dafür, dass der Bärlauch auch im nächsten Jahr wieder wächst. So schützt du die Pflanze und sorgst dafür, dass auch andere Menschen den Bärlauch noch ernten können.
#10 So lagerst du Bärlauch richtig
Bärlauch sollte möglichst schnell verarbeitet werden, da er nur ein bis zwei Tage im Kühlschrank haltbar ist. Um die Frische zu bewahren, wickelt man ihn in feuchtes Küchenpapier und lagert ihn im Gemüsefach des Kühlschranks. Wer Bärlauch länger aufbewahren möchte, kann ihn einfrieren. Am besten in Portionen verpackt in Gefrierbeuteln oder als Bärlauchbutter, die man aus fein gehacktem Bärlauch und weicher Butter anrührt. Eine weitere Möglichkeit ist, Bärlauch in Öl einzulegen – zum Beispiel in Olivenöl, das mit Meersalz gewürzt ist. Die Zubereitung hält sich mehrere Monate.