Tattoos und Schmerzen: Wo tut es besonders weh und wo am wenigsten?

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, sollte sich die Stelle gut überlegen, denn manche können ganz schön schmerzhaft werden

Tattoos und Schmerzen: Wo tut es besonders weh und wo am wenigsten?
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Du willst dir ein Tattoo stechen lassen? Dann bist du dir sicher bewusst, dass dein Vorhaben mit Schmerzen verbunden sein wird. Aber wo tut es am meisten weh? Und welche Stellen eignen sich durch den geringeren Schmerz eher für das erste Tattoo? Wir haben die Antworten für dich!

Tattoos und Schmerzen: Wo tut es besonders weh und wo am wenigsten?

Körperstellen, die nur gering schmerzen werden:

1. Hals und Nacken: Hier tut es nur stellenweise weh. Ist grundsätzlich aber auszuhalten.

2. Schulter: Nur geringe Schmerzen. Erst Richtung Brust und Hals könnte es schmerzhafter werden.

3. Oberarm: Optimal für dein erstes Tattoo, denn hier schmerzt es höchstens auf der Innenseite.

4. Unterarm: Der Unterarm verhält sich gleich wie der Oberarm. Lediglich die Innenseite kann Schmerzen hervorrufen.

5. Po: Gut gepolstert, gut zu ertragen.

6. Schienbein: Diese Stelle ist für die einen absolut auszuhalten, für andere weniger. Da kommt es wohl auf die Person und das eigene Schmerzempfinden an.

7. Oberschenkel: Absolut unempfindlich und dadurch gut auszuhalten.

Tattoos und Schmerzen: Wo tut es besonders weh und wo am wenigsten?

Körperstellen, die so richtig schmerzen werden:

8. Gesicht: Das klingt nicht nur schmerzhaft, sondern ist es auch. Besonders an den Schläfen und rund um die Augen sind die Schmerzen nur schwer auszuhalten.

9. Brust: Nicht nur die Brust, sondern auch das Brustbein können immense Schmerzen hervorrufen.

10. Achselhöhle: Diese Stelle ist sehr sensibel, wodurch eine Nadel extreme Schmerzen auslösen kann.

11. Rücken: Zum Teil zwar auszuhalten, Richtung Wirbelsäule jedoch sehr schmerzhaft.

12. Hüfte: Diese Stelle ist unangenehm. Besonders der Nierenbereich kann ganz schön wehtun.

13. Wade: Ebenso wie bei den Innenseiten des Ober- und Unterarms schmerzt auch die Rückseite des Beines.

14. Gelenke: Das halten wirklich nur die ganz Tapferen aus. Vor allem die Arm- und Kniekehle sind sehr schmerzhaft.

15. Fuß: Die Haut ist hier relativ dünn und somit liegen die Knochen recht dicht unter der Haut. Die Schmerzen sind daher sehr stark.

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Tipps gegen den Schmerz:

Was passiert, wenn wir einen (starken) Schmerz empfinden? Wir verkrampfen und atmen hektisch, wodurch unser Herzschlag sich erhöht. Damit signalisieren wir unserem Gehirn, dass es einen Grund gibt, einen Schmerz zu empfinden. Damit erhöhen wir die Intensität des Schmerzes. Es ist quasi wie ein Teufelskreis. Was können wir also dagegen tun?

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Den Puls sofort zu senken, wird nur den wenigsten gelingen. Daher sollten wir mit unserer Atmung beginnen. Wer seine hektische Atmung in den Griff bekommt, beruhigt den Herzschlag und kann somit die Verkrampfung lösen. Das nimmt uns zwar nicht den ganzen Schmerz, kann aber die Intensität senken. Und wir? Stehen das Erlebnis besser durch.