Besitzer machen einen Fehler, wenn sie ihr Tier einschläfern müssen
Oft haben Besitzer keine Ahnung wie schlimm die letzten Minuten des Haustieres sind. Deswegen sollte dieser Fehler beim Einschläfern vermieden werden!
Worauf Haustierbesitzer oft nicht achten
Seit 40 000 Jahren haben Mensch und Tier eine innigere Bindung: Und bis heute sind Tiere unsere treuen Gefährten. Wer es selbst noch nicht erlebt hat, kann kaum begreifen wie stark die Bindung zwischen Mensch und ihrem Haustier sein kann. Sie sind wie die eigenen Kinder, wie der beste Freund, der treue Trostspender, dessen Liebe man so bedingungslos zuteil wird. Umso schmerzlicher ist es sich von seinem Haustier verabschieden zu müssen, wenn es Zeit ist für ihn zu gehen. Was wohl die schwerste Entscheidung für den Besitzer sein muss, ist auch ein schwieriger Moment für das Tier. Umso trauriger ist es wenn die Besitzer immer wieder Entscheidungen beim Einschläfern treffen, die sie nach langer Überlegung vielleicht anders machen würden. Denn ein Fehler würden sie vielleicht bereuen.
Eine Beziehung wie keine andere
Seit Tiere domestiziert wurden, werden sie immer weniger vom Menschen als reines Nutztier, oder sogar Essen, angesehen. Jeder Deutsche kennt jemanden, der ein Haustier besitzt, oder besitzt sogar selbst eins. Umso jünger wir waren als wir zum ersten Mal unser flauschiges Familienmitglied begrüßten, desto intensiver war auch die Bindung zu ihm. Auch als Erwachsene können wir wahrlich nicht genug von unseren Vierbeinern, geflügelten Gefährten, oder auch schwimmenden Freunden bekommen. Den Verlust dieser Liebe zu verlieren ist äußerst schmerzlich für alle Involvierten. Das Herz unterscheidet dabei nicht zwischen Mensch und Tier, so sagt es zumindest die Wissenschaft. Denn die Biophilie, die Liebe zum Lebendigen, begleitet uns alle.
Der traurigste Moment
Wenn unsere felligen besten Freunde leiden, können sie es meistens nicht richtig zeigen und gewisse Krankheiten kann man besonders bei alten Tieren einfach nicht mehr richtig behandeln. Deshalb gehört es leider zur Pflicht eines guten Tierhalters, zu entscheiden, wann es das Beste ist, sein Tier von den Schmerzen und Qualen zu erlösen. Dass dies die wohl schwerste Entscheidung ist, die ein Tierliebhaber treffen muss, versteht sich von selbst.
Denn laut § 16a TierSchG ist es möglich, dass ein Tier unter Vermeidung von Schmerzen "getötet" werden kann, wenn das Tier nach dem Urteil des beamteten Tierarztes nur unter nicht behebbaren erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden weiterleben kann. Der Schutz eines Tieres vor Schmerzen, Leiden und Schäden wird grundsätzlich höher bewertet als der Schutz seines Lebens.
Focus berichtet, dass eine Twitter-Userin ihren Tierarzt fragte, was für ihn das Schwerste an seinem Job sei, dass er hierbei das Einschläfern von Tieren nennt, ist verständlich, aber dass es für ihn nicht die Traurigkeit und Schwermütigkeit des Moments ist, sondern das Verhalten vieler Besitzer sollte sich jeder zu Herzen nehmen.
Die traurige Wahrheit über das Einschläfern
Es ist verständlich, dass es für viele Besitzer schmerzlich ist, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Doch manche wissen deshalb leider nicht, was wirklich während einer Einschläferung passiert. Ist man beim Tierarzt, gibt es mehrere Spritzen, die das Tier verabreicht bekommt. Zuerst eine Narkose, damit es tief einschläft, und danach folgt die endgültige Spritze, die es dann einschläfert. Zum Glück ist der Prozess meist so gut wie schmerzfrei, da die Haustiere die letzte Spritze im Tiefschlaf nicht mehr spüren, und die Narkose-Spritze auch nur ein kleiner Pieks ist. So gibt es kein langes Leiden für den Gefährten. Doch für viele Besitzer ist dieser Schritt trotzdem zu schmerzvoll und entscheiden sich deshalb dagegen im Moment dabei zu sein. Doch das ist der größte Fehler!