„Cola Light“ und Co.: Darum solltest du diese Getränke nicht trinken
Die Diskussion zwischen der zuckerhaltigen Cola und den Light-Varianten ist für viele nicht neu. In diesem Artikel die Probleme der verschiedenen Getränke:
Cola erfreut sich seit langer Zeit großer Beliebtheit, wobei neuere Light- und Zero-Varianten den gleichen Genuss ohne oder mit wenig Zucker versprechen. Unter den verschiedenen Getränke-Sorten haben sich in den letzten Jahren eigene Lager gebildet, jedes mit eigenen Argumenten und Motivationen. Die einen schwören auf das zuckerhaltige Original, während andere die zuckerfreie Variante nicht nur besser, sondern auch gesünder finden. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede und was passiert mit unserem Körper, wenn wir uns dem Cola-Genuss hingeben? In diesem Artikel soll deshalb geprüft werden, inwiefern sich die Getränke voneinander unterscheiden.
Cola: Was ist drin?
Grundsätzlich hat die durchschnittliche Cola nicht viele Inhaltsstoffe. Nicht umsonst redet man hier gerne vom „Zuckerwasser“. So hat eine Cola meist zwischen 10-11 g Zucker auf 100 ml, bei einer 0,33 l Flasche wird das häufig mit 10 Zuckerwürfeln verglichen, was 100 Prozent des täglichen Gesamtbedarfs deckt. Neben dem gebräuchlichen Koffein, das in seiner Menge variiert, ist noch die enthaltene Phosphorsäure interessant: Nach dem Ex-Pharmazeut Niraj Naik ist diese nämlich vor allen Dingen dafür da, den süßen Geschmack des Getränks zu mildern, damit man sich nicht direkt übergeben muss.
Die Light-Variante zum Vergleich
Tatsächlich haben viele Cola-Light-Varianten nur einen 0 - 0,1 g Zuckeranteil auf 100 ml, wie das „Zero“ ja auch schon vermuten lässt. Dafür werden hier in der Regel die Süßstoffe Cyclamat, Acesulfam-K und Aspartam verwendet, um die Süße zu erhalten. Dabei ist nach Women's Health allein Cyclamat 30 - 50 mal süßer als der gewöhnliche Zucker und hat damit noch die geringste Süßkraft - da überrascht die beigefügte Phosphorsäure auch hier nicht. Während die Süßstoffe selbst laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit zwar als unbedenklich gelten, wird häufig vor allen die Kombination verschiedener Süßstoffe kritisiert. Die Mischung macht's halt und darüber gibt es derzeit noch relativ wenig Informationen.
Gar nicht mehr so süß
Wie schmeckt die Cola denn eigentlich? Die einfache Antwort wäre wohl: „süß!“ Ob nun die klassische Cola oder eine Light-Variante, Cola wird von vielen Menschen als süß empfunden. Die Gefahr ist allerdings, dass der Körper sich bei regelmäßigem Konsum an die Süße gewöhnt. Die ständige Belastung der Geschmacksnerven sorgt dafür, dass wir süße Sachen plötzlich nicht mehr oder zumindest weniger als süß empfinden, was den Zuckerkonsum höher werden lassen kann. Wer einmal zwei bis drei Wochen dem Zucker komplett entsagt und somit seine Geschmacksrezeptoren regeneriert hat, wird sehen, wie süß einige Lebensmittel plötzlich schmecken. Das Geheimnis für ein intensives Geschmackserlebnis liegt also in der Masse des Konsums.