„Cola Light“ und Co.: Darum solltest du diese Getränke nicht trinken
Die Diskussion zwischen der zuckerhaltigen Cola und den Light-Varianten ist für viele nicht neu. In diesem Artikel die Probleme der verschiedenen Getränke:
Was ist besser: Zucker oder Süßstoff?
Ganz so einfach lässt sich das leider nicht beantworten. Für eine gesunde Diät vermeidest du bestenfalls beides und greifst zu Wasser. Ansonsten kann man festhalten, dass Süßstoffe erst einmal nicht direkt ansetzen. Allerdings wird dem Gehirn durch Geschmack kenntlich gemacht, dass es gleich zu einer Zuckeraufnahme kommt, die dann aber nicht erfolgt. Dieser Effekt ist nicht ganz unbedenklich, da der Körper nun mit falschen Informationen arbeitet. Deshalb mag das Original zwar mit seinem Zucker auf den ersten Blick zurückliegen, aber der Körper bekommt zumindest das, was ihm die Zunge vorher verspricht.
Die Sache mit dem Insulin
Womit man sich sicher ist: Es ist egal, ob du nun Zucker oder Süßstoffe zu dir nimmst, als Folge steigt bei regelmäßigem Konsum zwangsweise dein Insulinspiegel. Insulin führt dazu, dass aufgenommener Zucker in Fett umgewandelt wird. Je höher also der Insulinspiegel, desto höher die Fetteinlagerung. Wenn jetzt durch Süßstoffe mehr Insulin ausgeschüttet wird, dagegen aber keine direkte Zuckereinnahme erfolgt, meldet der Körper irgendwann einen Nährstoffmangel, den der Körper beheben soll. Als Folge haben wir dann plötzlich Hunger, den es zu stillen gilt, während durch das erhöhte Insulin an dieser Stelle weiterhin Zucker als Fette gespeichert werden. Die aufgebaute Insulinresistenz sorgt übrigens auch langfristig für Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen oder Diabetes.
Wach und gut drauf
Zucker ist ein Kohlenhydrat und somit ein Energielieferant, während Koffein die Blutgefäße erweitert und den Stoffwechsel anregt. Der Glücklichmacher Dopamin wird ausgeschüttet. Folglich sind wir also wacher, energiegeladener und besser gelaunt - ähnlich wie wir es zum Beispiel auch von Süßigkeiten kennen. Dennoch sollte man auch diesen Effekt mit Vorsicht genießen, da er grundsätzliches Suchtpotenzial hat. So ist in den letzten Jahren der Begriff „Zuckersucht“ immer stärker in den Raum gerückt. Es gilt also, dass auch Cola nur in Maßen zu genießen ist.
Alles Kopfsache
Die Überstimulation des Gehirns ist nicht die einzige besorgniserregende Thematik, wenn es um Cola, Cola-Light und Co. geht. Neben dem Suchtfaktor ist wahrscheinlich die Gefahr von Schlaganfällen und Demenzerkrankungen zu erwähnen. Wie bei vielen gesundheitlichen Themen bei Süßstoffen lässt sich auch hierbei noch nicht mit Gewissheit eine tatsächliche Kausalität zwischen Süßstoffkonsum und Gehirnerkrankungen nachweisen, dennoch spricht das Onlineportal Merkur davon, dass Mediziner ein fast dreimal so hohes Risiko von Demenzerkrankungen und Schlaganfällen festgestellt hätten. Es bleibt also abzuwarten, ob die Bezüge zueinander sicher hergestellt werden können, man muss sein Schicksal natürlich aber nicht herausfordern.