Warum wir nachts aufwachen – und was dahintersteckt
Aufwachen zur „Wolfsstunde“
Viele Menschen wachen nachts zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens auf. Dieses bekannte Phänomen wird auch als „Wolfsstunde” bezeichnet. Die Bezeichnung stammt vermutlich aus dem Altertum und beschreibt die späte Stunde, zu der außer den Wölfen normalerweise niemand wach ist. Grund für das Aufwachen ist ein Ungleichgewicht der am Schlaf beteiligten Hormone. Durch den Abfall der Körpertemperatur sinkt auch der Serotoningehalt. Dabei handelt es sich um einen Neurotransmitter, der die Stimmung und den Schlaf reguliert. Auch der Cortisolspiegel (ein Stresshormon) ist meist niedrig, während das Schlafhormon Melatonin einen Höhepunkt erlebt. Obwohl Melatonin ein wichtiges Schlafhormon ist, gerät der Hormonhaushalt dadurch leicht aus der Balance, was wiederum Aufwachen bewirken kann.