Nagelpilz: Ursachen, Symptome und Behandlung
Alles Wichtige rund um die Entstehung von Nagelpilz, die typischen Symptome und was man tun kann, um ihn wieder loszuwerden.
Nagelpilz ist nichts Ungewöhnliches. Viele Leute haben das irgendwann mal, vor allem an den Fußnägeln. Dabei sind Männer und ältere Menschen jedoch häufiger betroffen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Nagelpilz um einen Pilz, der die Nägel befällt. Die Ursachen dafür liegen oft in warmen und feuchten Umgebungen, zum Beispiel im Schwimmbad oder in engen Schuhen. Dort können sich die kleinen Pilze auf dem Nagel festsetzen und sich langsam ausbreiten. Das ist meistens nicht gefährlich, aber ziemlich nervig, und von allein geht es leider selten weg. Deshalb ist eine frühzeitige Behandlung wichtig, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Symptome
Die Symptome von Nagelpilz entwickeln sich meist langsam und werden am Anfang oft gar nicht bemerkt. Mit der Zeit verändert sich aber der Nagel. Häufig verfärbt er sich gelb, weiß oder bräunlich und verliert seinen Glanz. Der Nagel wird dicker, wirkt stumpf und fühlt sich rau an. Außerdem kann er brüchig werden, splittern oder leichter abbrechen. Ist der Nagelpilz schon weiter fortgeschritten, löst sich der Nagel teilweise vom Nagelbett. Manche Betroffene verspüren auch Druckschmerzen, besonders beim Tragen enger Schuhe. Schmerzen treten jedoch nicht immer auf, weshalb Nagelpilz oft lange unbehandelt bleibt. Ohne Behandlung kann sich die Infektion weiter ausbreiten und auch andere Nägel befallen.
Ursachen
Wie bereits erwähnt, entsteht Nagelpilz, wenn Pilze in den Nagel eindringen und sich dort ausbreiten. Dafür muss der Nagel nicht stark beschädigt sein. Oft reichen schon kleine, kaum sichtbare Risse oder Druckstellen. Besonders leicht haben es die Pilze in warmen und feuchten Umgebungen, zum Beispiel in Schwimmbädern, öffentlichen Duschen oder in engen, schlecht belüfteten Schuhen. Außerdem erhöhen schwitzige Füße, seltenes Wechseln der Socken oder mangelnde Fußhygiene das Risiko zusätzlich. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Durchblutungsstörungen oder Diabetes sind besonders anfällig. Deshalb sind vor allem die Fußnägel betroffen, da sie oft wenig Luft bekommen und lange feucht bleiben.
Behandlung
Leider verlangt die Behandlung von Nagelpilz viel Geduld. Da Nägel sehr langsam wachsen, dauert es oft mehrere Monate, bis man überhaupt mal Ergebnisse sieht. Bei leichtem Befall werden meist spezielle Antipilz-Nagellacke oder Lösungen aus der Apotheke verwendet. Die muss man dann regelmäßig auftragen. Ist der Nagel stärker oder schon länger betroffen, kann der Arzt zusätzlich Tabletten verschreiben, die von innen gegen den Pilz wirken. In manchen Praxen gibt es auch Laserbehandlungen, bei denen der Pilz durch Licht bekämpft werden soll, der Erfolg ist aber nicht immer sicher. Das A und O ist aber eine gute Fußhygiene: Füße trocken halten, Socken täglich wechseln, Schuhe lüften und Nägel regelmäßig kürzen. Hausmittel können unterstützen.