Rührende Geste: Nutzerin bittet auf Jodel am Geburtstag ihrer verstorbenen Freundin um Hilfe
"Etwas komische Anfrage, aber: ..."
Die meisten Threads, die man auf Jodel findet, ziehen ihren Unterhaltungswert aus skurriler Situationskomik, die so locker leicht daherkommt, dass wir gar nicht anders können, als weiterzulesen. Nicht so die folgende Geschichte – doch auch hier wirst du, versprochen, ordentlich mitfiebern: Eine Jodlerin meldet sich in der App zu Wort, da sie am 22. Geburtstag ihrer verstorbenen Freundin Malin ein Grablicht anzünden will. Da sie sich jedoch in der Psychiatrie befindet, kann sie keines kaufen, weshalb sie die Community bittet, dies für sie zu erledigen.
Natürlich stellt sich erst einmal die Frage, ob man als Fremder einfach in die Psychiatrie spazieren und der OJ ein Grablicht übergeben darf – darf man, Besuchszeiten sei dank. Wie die Fragestellerin berichtet, darf sie selbst zwar auch vor die Tür, allerdings nur für 15 Minuten und das reicht bei Weitem nicht, um ein Grablicht zu besorgen.
Etliche Nutzer würden der OJ gerne helfen, wohnen jedoch zu weit entfernt. Also starten sie eine andere Aktion:
Mit dem Hashtag #helferinerlegesucht versuchen sie, eine gute Seele in der Nähe zu finden, die der OJ ein Grablicht bringen kann.
Während die Community auf einen Helfer wartet, erkundigt sie sich nach dem Befinden der Fragestellerin: Hat ihr Aufenthalt in der Psychiatrie etwas mit dem Tod ihrer Freundin zu tun? Wie die Jodlerin selbst berichtet, ist vielmehr ihre schwere Depression, sowie die Verdachtsdiagnose Krebs schuld.
Plötzlich meldet sich ein neuer Nutzer zu Wort:
Er kann bis 19:15 bei der OJ sein und ihren Wunsch erfüllen. Und er ist nicht der einzige: Mittlerweile haben sich mehrere Menschen angeboten, ein Grablicht zu besorgen und bei der Jodlerin vorbeizuschauen. Da man sich nicht einigen kann und schon zwei Jodler auf dem Weg sind, beschließen sie einfach, die Aufgabe gemeinsam zu meistern.