Hafen 1920: Ein Logbuch – Viele Enden. Wähle den Ausgang der Geschichte
Reporter Jan findet ein Logbuch von 1920: Eine Liste von Verschollenen, die nie ganz verschwanden. Der Hafen lebt. Stimm ab: Wie geht die Geschichte weiter?
Option B: Das Symbol recherchieren
Ich sitze Stunden später im Archiv der Lokalredaktion, alte Ausgaben vor mir ausgebreitet. Mikrofilme surren, Staub liegt in der Luft.
Der Kreis mit den drei Linien.
Ich weiß, dass ich ihn gesehen habe.
Und dann finde ich es.
Ein Artikel, datiert auf 1921. Überschrift: „Mysteriöse Vorfälle im Hafen – Arbeiter spurlos verschwunden“.
Darunter ein unscharfes Foto. Polizeimarkierungen auf dem Kai. Und im Hintergrund, kaum sichtbar, in Kreide auf eine Mauer gezeichnet:
Der Kreis. Die drei Linien.
Mein Puls beschleunigt sich.
Ich lese weiter. Namen der Vermissten. Immer wieder die gleiche Bemerkung: „zuletzt gesehen am alten Becken“.
Und dann ein letzter Absatz, der nie aufgeklärt wurde:
„Ein Zeuge behauptet, in der Nacht Stimmen aus dem Wasser gehört zu haben.“
Ich lehne mich zurück.
Das war kein Einzelfall.
Das war der Anfang.
Option B: Die Recherche
Ich nehme den Artikel mit. Fahre zurück zum Hafen.
Die Markierung im Foto – die Wand gibt es noch.
Oder besser: Sie ist gerade freigelegt worden.
Ich stehe davor. Der Beton ist frisch aufgebrochen.
Und da ist es.
Das Symbol.
Größer. Tiefer eingeritzt. Absichtlich verborgen.
Darunter eine Metalltür.
Keine Klinke.
Nur ein eingelassenes Schloss – in exakt derselben Form wie das Wachssiegel des Logbuchs.
Eine weitere Entscheidung ruft.
- Soll Jan das Logbuch nutzen, um die Tür zu öffnen? 👉 Klicke auf die nächste Seite.
- Informierst du sofort die Behörden? 👉 Lese auf S. 17 weiter.
Finale B1: Die Tür
Ich drücke das Buch gegen das Schloss.
Ein leises Klicken.
Die Tür öffnet sich von selbst.
Dahinter: kein Raum. Kein Tunnel.
Wasser.
Schwarz. Still. Endlos.
Und darin – Bewegungen.
Zu viele.
Etwas hebt sich aus der Tiefe. Kein Körper, keine Form, nur Präsenz.
Und dann höre ich es.
Flüstern.
Nicht von außen.
Sondern direkt in meinem Kopf.
„Endlich.“
Die Tür fällt hinter mir zu.