Hafen 1920: Ein Logbuch – Viele Enden. Wähle den Ausgang der Geschichte

Reporter Jan findet ein Logbuch von 1920: Eine Liste von Verschollenen, die nie ganz verschwanden. Der Hafen lebt. Stimm ab: Wie geht die Geschichte weiter?

Ein grauer Morgen am Hafen, wo zwischen Trümmern und nebligen Silhouetten von Kränen ein düsteres Geheimnis begraben liegt.
Quelle: Midjourney

Der Hafen klingt heute anders als früher. Kein rhythmisches Stampfen der Frachter, kein Rufen der Dockarbeiter – stattdessen das metallische Jaulen von Maschinen, das dumpfe Krachen von Beton, der nachgibt. Die Abrissbirne schwingt wie ein träger Planet durch den grauen Vormittag, reißt Stück für Stück das alte Hafenbecken aus seiner Geschichte. Es riecht nach Diesel, nach nassem Rost – und darunter, hartnäckig, der süßlich-salzige Hauch von Algen, der sich seit Jahrzehnten in die Mauern gefressen hat.

Ich stehe am Absperrband, Notizblock in der Hand, als der Bagger plötzlich innehält. Ein Ruck geht durch die Baustelle, Stimmen werden lauter, dann leiser. Ein Arbeiter winkt hektisch. „Hier ist was!“, ruft er. Kein Fund, wie man ihn täglich macht – das spürt man sofort. Zwischen zerborstenen Planken und aufgeweichtem Schlick liegt es: ein ledergebundenes Buch, dunkel, von der Zeit gegerbt, mit einem noch unversehrten Wachssiegel. 1920, steht darauf, kaum lesbar, aber eindeutig. Ein Logbuch.

Mitten im Schlamm der Baustelle macht ein Reporter eine Entdeckung, die fast ein Jahrhundert lang verborgen war.
Quelle: Gemini

Ich gehe näher heran. Die Luft scheint für einen Moment stillzustehen, als mir der Vorarbeiter das Fundstück überreicht. Es ist schwerer, als es aussieht. Kalt. Als hätte es all die Jahre im Wasser gewartet, geduldig, schweigend.

Was hat es gesehen? Wer hat es zuletzt berührt? Und warum wurde es versiegelt – und dann vergessen?

Meine Finger streichen über das Siegel. Ein einziger Druck, und es würde brechen. Geschichte würde sich öffnen. Oder für immer verloren gehen.

Jan hält den Atem an. Es ist seine Entscheidung – und deine.

So funktioniert’s: Jeder Teil dieser Geschichte endet mit einer Entscheidung. Es gibt verschiedene Wege und unterschiedliche Enden – manche führen zur Wahrheit, andere direkt ins Verderben.

Die Entscheidung wartet auf der nächsten Seite.

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Wie soll Jan entscheiden? Wähle deinen Weg

  1. Willst du das Siegel brechen? 👉 Klicke weiter auf Seite 4.
  2. Soll Jan das Museum rufen? 👉 Springe direkt auf Seite 5.
  3. Suchst du den alten Hafenarbeiter? 👉 Gehe zu Seite 6.
Zögernd berührt der Finder das versiegelte Logbuch, unwissend, welche Lawine er mit diesem Fund auslösen wird.
Quelle: Midjourney

Option A: Das Siegel sofort brechen

Ich drücke den Daumen ins Wachs.

Ein leises Knacken – kaum hörbar unter dem Dröhnen der Maschinen – und doch klingt es in mir nach wie ein Schuss. Das Siegel bricht sauber. Für einen Moment passiert nichts. Dann schlage ich die erste Seite auf.

Das Papier ist überraschend gut erhalten, dicht beschrieben in sauberer, altmodischer Schrift. Datum: 17. März 1920. Der Eintrag beginnt harmlos – Wetter, Ladung, Besatzung. Doch je weiter ich lese, desto unruhiger wird der Ton.

„ … wir sollten nicht hier sein …“

Ich blättere schneller. Mehr Einträge, hastiger geschrieben, Tinte verwischt. Namen werden gestrichen. Seiten fehlen – herausgerissen. Zwischen den Einträgen taucht immer wieder ein Zeichen auf.
Ein Kreis, durchzogen von drei Linien. Immer wieder. Als hätte jemand versucht, es hervorzuheben. Und dann stoße ich auf die letzte Seite.

Nur ein einziger Satz:

„Wenn jemand das liest, ist es schon zu spät. Sie sind noch hier.“

Ein Windstoß fährt durch das Hafenbecken. Das Papier raschelt. Ich sehe auf – und plötzlich habe ich das Gefühl, beobachtet zu werden.

Springe zu Seite 7.

Was als journalistische Sensation beginnt, wird unter dem Flackern der Blaulichter schnell zu einem offiziellen Kriminalfall.
Quelle: Midjourney

Option B: Den Fund offiziell melden

Ich ziehe meine Hand zurück. Zu wertvoll, zu heikel, denke ich. Das gehört ins Museum.

„Nicht anfassen“, sage ich und winke den Vorarbeiter zurück. Minuten später ist der Fundort abgesperrt. Fotos werden gemacht, Protokolle erstellt. Ich telefoniere mit der Stadtverwaltung, die Stimme routiniert, aber mein Blick bleibt am Buch hängen.

Eine Stunde später trifft eine Kuratorin ein, geschniegelt, konzentriert. Mit Handschuhen hebt sie das Logbuch an, begutachtet das Siegel.

„Ungewöhnlich“, murmelt sie. „Sehr ungewöhnlich.“

„Warum?“, frage ich.

Sie zögert. „Weil dieses Siegel …“ Sie dreht das Buch leicht ins Licht. „ …kein offizielles Hafenzeichen ist. Das ist privat. Oder … geheim.“

Das Wort bleibt hängen.

Als sie das Buch in eine Transportkiste legt, sehe ich es kurz aufblitzen – ein Symbol im Wachs, kaum sichtbar: ein Kreis, durchzogen von drei Linien.

Ich habe es schon einmal gesehen.

Ich weiß nur nicht mehr, wo.

Springe zu Seite 7.

In einer verrauchten Bar trifft der Reporter auf einen Augenzeugen, dessen Blick beim Anblick des Buches augenblicklich versteinert.
Quelle: Gemini

Option C: Einen alten Hafenarbeiter befragen

Ich halte inne. Das Buch fühlt sich falsch an, als würde es nicht hierher gehören – oder nicht in meine Hände.

„Ich kenne jemanden“, sagt der Vorarbeiter plötzlich leise. „Alte Schule. War schon hier, bevor ich geboren wurde.“

Eine halbe Stunde später sitze ich in einer verrauchten Kneipe zwei Straßen vom Hafen entfernt. Vor mir: Karl „Kalle“ Brenner, 82, Hände wie Treibholz, Augen wach.

Ich lege das Logbuch vorsichtig auf den Tisch.

Er sagt nichts. Lange nicht.

Dann zieht er scharf die Luft ein.

„Wo hast du das her?“

„Gerade gefunden.“

Kalle schüttelt langsam den Kopf. „Das hätte nicht wieder auftauchen dürfen.“

Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken. „Was ist es?“

Er beugt sich vor, senkt die Stimme.

Kalle tippt auf das Buch.
„Ist dir das Zeichen aufgefallen?“

Ich nicke langsam. Der Kreis mit den drei Linien.

„Das ist kein Logbuch“, sagt er. „Das ist ein Verzeichnis.“

„Von was?“

Er sieht mich direkt an.

„Von denen, die verschwunden sind.“

Springe zur nächsten Seite:

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Wie soll es jetzt weitergehen?

Die Geschichte verzweigt sich weiter – jetzt liegt die nächste Entscheidung bei dir! 

  1. Soll Jan zurück zum Hafen? 👉 Klicke weiter auf Seite 8.
  2. Verfolgst du die Spur des Symbols? 👉 Springe direkt auf Seite 13.
  3. Fragst du einen Arbeiter nach der ganzen Geschichte? 👉 Gehe zu Seite 18.
Getrieben von einer dunklen Vorahnung kehrt der Reporter in der Dämmerung an den Ort zurück, an dem das Grauen seinen Lauf nahm.
Quelle: Midjourney

Option A: Zurück zum Hafen

Ich bin schneller zurück am Hafen, als mir lieb ist. Die Dämmerung hat sich inzwischen über das Gelände gelegt, die Maschinen stehen still – nur das leise Klatschen des Wassers gegen die Kaimauer ist geblieben.

Zu still.

Das Absperrband flattert im Wind. Niemand ist mehr da. Niemand sollte mehr da sein.

Ich gehe dorthin zurück, wo das Logbuch gefunden wurde. Der Boden ist aufgewühlt, dunkler Schlamm, durchzogen von frischen Spuren. Nicht nur von Maschinen.

Fußspuren.

Barfuß.

Ich folge ihnen. Sie führen nicht weg vom Wasser – sondern hinein. Direkt bis an den Rand des Beckens.

Und dann sehe ich es.

Die Oberfläche bewegt sich. Nicht wie Wellen. Sondern … gezielt. Als würde etwas darunter entlanggleiten.

Langsam.

Wartend.

Ein leises Geräusch steigt aus der Tiefe auf. Kein Plätschern. Eher ein Flüstern.

Und plötzlich bin ich mir sicher:
Das Buch hat nicht gelogen.

Die stille Oberfläche des Hafenbeckens bricht auf, als Dinge aus der Tiefe emporsteigen, die laut Logbuch längst hätten tot sein müssen.
Quelle: Midjourney

Option A: Das Wasser bewegt sich

Das Flüstern wird lauter.

Ich trete einen Schritt zurück – zu spät. Etwas durchbricht die Oberfläche. Keine Welle, kein Tier. Eine Hand.

Aufgedunsen. Grau. Aber sie bewegt sich zielgerichtet, tastend.

Dann noch eine.

Und noch eine.

Sie ziehen sich langsam am Kai hoch. Körper folgen, schwer, tropfend, lautlos. Gesichter, die keine mehr sind – nur leere Augenhöhlen, aus denen Wasser rinnt.

Einer von ihnen hebt den Kopf.

Und schaut mich direkt an.

Ich erkenne ihn.

Es ist einer der Namen aus dem Logbuch.

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Wie soll es jetzt weitergehen?

Du bist erneut gefragt. Welchen Weg schlägst du ein?

  1. Du bleibst an Ort und Stelle? 👉 Klicke auf die nächste Seite.
  2. Du rennst um dein Leben? 👉 Lese auf S. 12 weiter.

Du sehnst dich nach weiteren Fällen? Dann haben wir einen schaurigen Lesetipp für dich: Ein wahres Verbrechen in Sögel: Was geschah mit Elke?

Aus der Tiefe des Hafens kehren die Verschollenen zurück, um sich das zurückzuholen, was ihnen vor Generationen genommen wurde.
Quelle: Midjourney

Finale A1: Der Kontakt

„Wer seid ihr?“, rufe ich.

Die Gestalten halten inne.

Dann – gleichzeitig – öffnen sie den Mund.

Und sprechen.

Nicht viele Stimmen. Eine einzige. Tief. Nass. Fremd.

„Du hast uns gerufen.“

Ich begreife.

Nicht sie sind hierher gekommen.

Ich habe sie geholt.

Das Logbuch beginnt in meinen Händen zu vibrieren. Die Seiten schlagen von selbst auf.

Neue Namen erscheinen.

Mein Name.

Zu spät verstehe ich:
Das Buch schreibt weiter.

Und ich bin jetzt Teil davon.

Im Wettlauf gegen die Schatten der Vergangenheit zählt jede Sekunde, während das Flüstern aus dem Wasser dem Reporter dicht auf den Fersen ist.
Quelle: Midjourney

Finale A2: Die Flucht

Ich renne.

Das Flüstern verfolgt mich. Schritte hinter mir – schleifend, nass. Zu viele.

Ich erreiche die Straße, stolpere ins Licht. Autos. Menschen.

Ich drehe mich um.

Nichts.

Der Hafen liegt still da, wie immer.

Nur meine Schuhe sind durchnässt. Salzwasser tropft auf den Asphalt.

Und in meiner Jackentasche liegt das Logbuch.

Ich ziehe es heraus.

Es ist offen.

Und die letzte Seite ist neu beschrieben.

Nicht mit Namen.

Mit Daten.

Zukünftigen.

Ein unscheinbares Zeichen im Wachs wird zum Schlüssel für eine Verschwörung, die weit über die Grenzen des Hafens hinausreicht.
Quelle: Midjourney

Option B: Das Symbol recherchieren

Ich sitze Stunden später im Archiv der Lokalredaktion, alte Ausgaben vor mir ausgebreitet. Mikrofilme surren, Staub liegt in der Luft.

Der Kreis mit den drei Linien.

Ich weiß, dass ich ihn gesehen habe.

Und dann finde ich es.

Ein Artikel, datiert auf 1921. Überschrift: „Mysteriöse Vorfälle im Hafen – Arbeiter spurlos verschwunden“.

Darunter ein unscharfes Foto. Polizeimarkierungen auf dem Kai. Und im Hintergrund, kaum sichtbar, in Kreide auf eine Mauer gezeichnet:

Der Kreis. Die drei Linien.

Mein Puls beschleunigt sich.

Ich lese weiter. Namen der Vermissten. Immer wieder die gleiche Bemerkung: „zuletzt gesehen am alten Becken“.

Und dann ein letzter Absatz, der nie aufgeklärt wurde:

„Ein Zeuge behauptet, in der Nacht Stimmen aus dem Wasser gehört zu haben.“

Ich lehne mich zurück.

Das war kein Einzelfall.

Das war der Anfang.

Zwischen staubigen Akten und vergessenen Archiven setzt sich ein Bild zusammen, das besser niemals ans Licht gekommen wäre.
Quelle: Midjourney

Option B: Die Recherche

Ich nehme den Artikel mit. Fahre zurück zum Hafen.

Die Markierung im Foto – die Wand gibt es noch.

Oder besser: Sie ist gerade freigelegt worden.

Ich stehe davor. Der Beton ist frisch aufgebrochen.

Und da ist es.

Das Symbol.

Größer. Tiefer eingeritzt. Absichtlich verborgen.

Darunter eine Metalltür.

Keine Klinke.

Nur ein eingelassenes Schloss – in exakt derselben Form wie das Wachssiegel des Logbuchs.

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Eine weitere Entscheidung ruft.

  1. Soll Jan das Logbuch nutzen, um die Tür zu öffnen? 👉 Klicke auf die nächste Seite.
  2. Informierst du sofort die Behörden? 👉 Lese auf S. 17 weiter.
Die Spur des Symbols führt zu einer versiegelten Tür, hinter der das Schweigen von über hundert Jahren ein jähes Ende findet.
Quelle: Midjourney

Finale B1: Die Tür

Ich drücke das Buch gegen das Schloss.

Ein leises Klicken.

Die Tür öffnet sich von selbst.

Dahinter: kein Raum. Kein Tunnel.

Wasser.

Schwarz. Still. Endlos.

Und darin – Bewegungen.

Zu viele.

Etwas hebt sich aus der Tiefe. Kein Körper, keine Form, nur Präsenz.

Und dann höre ich es.

Flüstern.

Nicht von außen.

Sondern direkt in meinem Kopf.

„Endlich.“

Die Tür fällt hinter mir zu.

Mit der Veröffentlichung der Beweise bricht das Lügenkonstrukt zusammen, doch der Preis für die Wahrheit ist höher, als der Reporter ahnt.
Quelle: Midjourney

Finale B2: Die Wahrheit kommt ans Licht

Blaulicht taucht den Hafen in kaltes Flackern.

Polizei, Feuerwehr, Experten.

Ich erkläre alles. Zeige das Symbol, die Tür, das Logbuch.

Niemand lacht.

Zu viele Parallelen. Zu viele alte Fälle.

Die Tür wird versiegelt.

Der Bereich gesperrt.

Offiziell: „historischer Fund“.

Inoffiziell: niemand spricht darüber.

Wochen später erscheint mein Artikel.

Er wird gekürzt.

Stark gekürzt.

Das Symbol fehlt.

Die Tür existiert nicht.

Aber manchmal, nachts, bekomme ich Nachrichten.

Von unbekannten Nummern.

Immer derselbe Text:

„Du hast gesehen, was darunter ist.“

Zwischen Schnapsglas und Schatten flüstert ein alter Seemann eine Wahrheit, die besser für immer im Hafenbecken geblieben wäre.
Quelle: Gemini

Option C: Kalle erzählt alles

Ich brauche Antworten.

Und wenn es am Hafen jemanden gibt, der sie kennt, dann ist es Kalle.

Die Kneipe liegt zwei Straßen entfernt.

Als ich eintrete, hebt er den Blick. Kalle schweigt lange. Zu lange. Dann greift er nach seinem Glas, trinkt, stellt es langsam ab.

„Du musst verstehen“, sagt er schließlich. „Früher hat man hier Dinge gemacht, über die keiner spricht.“

Ich sage nichts. Lasse ihn reden.

„Nach dem Krieg“, fährt er fort, „war der Hafen … anders. Schiffe kamen nachts. Ohne Flagge. Ohne Namen. Und manchmal … gingen Leute an Bord, die nie wieder zurückkamen.“

Ich schlucke.

„Und das Buch?“

Er tippt mit einem knochigen Finger darauf. „Das ist die Liste. Wer mitgenommen wurde. Und wer … zurückkam.“

Mir wird kalt. „Zurückkam?“

Kalle nickt langsam.

„Aber nicht mehr als Mensch.“

Ein Moment vergeht.

Dann beugt er sich näher zu mir, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern:

„Und einige von denen … sind nie wieder gegangen.“

Ein alter Mann bricht sein jahrzehntelanges Schweigen und offenbart, dass der Hafen nicht nur Schiffe, sondern auch Seelen verschlungen hat.
Quelle: Gemini

Option C: Kalles Wahrheit

„Sie kommen zurück“, sagt Kalle.

„Aber nicht sofort. Erst Jahre später. Jahrzehnte.“

Ich starre ihn an. „Warum?“

Er lehnt sich zurück. „Weil sie warten.“

„Auf was?“

Er sieht auf das Logbuch.

„Auf jemanden, der sie zählt.“

Mir stockt der Atem.

„Und jetzt?“

Kalle lächelt nicht.

„Jetzt bist du dran.“

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Du bist zu Option C gelangt. Wie geht es jetzt weiter?

  1. Du willst das Logbuch endgültig zerstören? 👉 Klicke auf die nächste Seite.
  2. Jan soll das Logbuch lesen? 👉 Lese auf S. 22 weiter.
In einer letzten, verzweifelten Tat wird das Verzeichnis der Verschollenen den Flammen übergeben, um den Fluch endlich zu bannen.
Quelle: Midjourney

Finale C1: Das Ende des Buches

Ich werfe das Logbuch in den Ofen hinter der Bar.

Kalle sagt nichts.

Das Leder fängt langsam Feuer. Dann schneller.

Die Seiten krümmen sich, werden schwarz.

Ein Windstoß fährt durch die Kneipe, obwohl die Tür geschlossen ist.

Und dann –

ein Schrei.

Nicht von hier.

Von draußen.

Viele.

Ich renne hinaus.

Am Hafen hebt sich das Wasser.

Alles gleichzeitig.

Zu viele.

Das Buch war nie das Problem.

Es war nur das Siegel.

Beim Lesen der letzten Zeilen begreift der Reporter mit eisiger Gewissheit, dass seine eigene Geschichte gerade erst auf diesen Seiten begonnen hat.
Quelle: Midjourney

Finale C2: Die letzte Seite

Ich lese.

Seite um Seite.

Namen. Daten. Schicksale.

Ich kann nicht aufhören.

Das Buch wird schwerer.

Oder ich schwächer.

Dann die letzte Seite.

Leer.

Langsam erscheint Schrift.

Nicht von mir geschrieben.

Aber für mich.

„Der Letzte ist angekommen.“

Ich sehe auf.

Kalle ist verschwunden.

Die Kneipe ist leer.

Und draußen höre ich das Wasser.

Ganz nah.

Zu nah.

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