Hafen 1920: Ein Logbuch – Viele Enden. Wähle den Ausgang der Geschichte
Reporter Jan findet ein Logbuch von 1920: Eine Liste von Verschollenen, die nie ganz verschwanden. Der Hafen lebt. Stimm ab: Wie geht die Geschichte weiter?
Option A: Das Wasser bewegt sich
Das Flüstern wird lauter.
Ich trete einen Schritt zurück – zu spät. Etwas durchbricht die Oberfläche. Keine Welle, kein Tier. Eine Hand.
Aufgedunsen. Grau. Aber sie bewegt sich zielgerichtet, tastend.
Dann noch eine.
Und noch eine.
Sie ziehen sich langsam am Kai hoch. Körper folgen, schwer, tropfend, lautlos. Gesichter, die keine mehr sind – nur leere Augenhöhlen, aus denen Wasser rinnt.
Einer von ihnen hebt den Kopf.
Und schaut mich direkt an.
Ich erkenne ihn.
Es ist einer der Namen aus dem Logbuch.
Wie soll es jetzt weitergehen?
Du bist erneut gefragt. Welchen Weg schlägst du ein?
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Finale A1: Der Kontakt
„Wer seid ihr?“, rufe ich.
Die Gestalten halten inne.
Dann – gleichzeitig – öffnen sie den Mund.
Und sprechen.
Nicht viele Stimmen. Eine einzige. Tief. Nass. Fremd.
„Du hast uns gerufen.“
Ich begreife.
Nicht sie sind hierher gekommen.
Ich habe sie geholt.
Das Logbuch beginnt in meinen Händen zu vibrieren. Die Seiten schlagen von selbst auf.
Neue Namen erscheinen.
Mein Name.
Zu spät verstehe ich:
Das Buch schreibt weiter.
Und ich bin jetzt Teil davon.
Finale A2: Die Flucht
Ich renne.
Das Flüstern verfolgt mich. Schritte hinter mir – schleifend, nass. Zu viele.
Ich erreiche die Straße, stolpere ins Licht. Autos. Menschen.
Ich drehe mich um.
Nichts.
Der Hafen liegt still da, wie immer.
Nur meine Schuhe sind durchnässt. Salzwasser tropft auf den Asphalt.
Und in meiner Jackentasche liegt das Logbuch.
Ich ziehe es heraus.
Es ist offen.
Und die letzte Seite ist neu beschrieben.
Nicht mit Namen.
Mit Daten.
Zukünftigen.