Die skurrilsten Geschichten vom deutschen Rettungsdienst
Der Rettungsdienst muss ganz schön was mitmachen. Sie erleben nicht nur medizinische Sonderfälle, sondern manchmal auch die skurrilsten Geschichten.
Die Arbeit beim Rettungsdienst ist nicht leicht: Unter Zeit- und Leistungsdruck versuchen die Rettungskräfte tagtäglich Menschenleben zu retten. Neben schweren Bedingungen im Berufsalltag bringt der Beruf eine Reihe von Herausforderungen mit sich, weswegen die Menschen mit Leib und Seele ihrer Tätigkeit nachgehen. Trotzdem müssen sich die Einsatzkräfte auch mit Dingen auseinandersetzen, die viele bei solch einem Job nicht erwarten würden. Da geschehen im Alltag der Sanitäter*innen manchmal echt die skurrilsten Geschichten. Fangen wir mit der ersten an und es folgen noch mehr.
#1 Bandnudeln statt Hirn
Es folgen ein paar Geschichten, die Jörg Nießen, Berufsfeuerwehrmann und Notfallsanitäter, in mittlerweile sechs Büchern verewigt hat. Die erste Geschichte ist auch Titel eines der Bücher.
Zwei Mädels brauchten nach einer durchzechten Nacht Hilfe vom Rettungsdienst. Als sich die eine Freundin Jackie dann erbrach und das Abendessen nämlich Bandnudeln zum Vorschein kamen, war die andere Freundin, selbst nicht mehr ganz klar im Kopf, etwas entsetzt von der Masse: „Jackie hat Gehirn erbrochen – bleibt sie jetzt doof?“ Geduldig erklärt Nießen dass es keine so direkte Verbindung zwischen unserem Denkorgan und unserem Magen-Darm-Trakt gibt.
#2 Der falsche Einlauf
Autor und Rettungssanitäter Jörg Nießen wurde auch mal in ein Bordell gerufen, da ein Mann bewusstlos wurde. Ob er sich Mut machen wollte oder woher die fragliche Idee kam, wissen wir leider nicht. Feststeht: Der Gast des Etablissements hat sich einen Einlauf geben lassen und zwar mit Rotwein. Ein Einlauf oder auch eine Darmspülung genannt, soll eigentlich die Darmperistaltik anregen und so Beschwerden lindern. Dabei werden ca. 500ml direkt in den Dickdarm gespült. Der Körper des Gasts kapitulierte natürlich und der Mann verlor das Bewusstsein.
#3 Highe Renter
Jörg Nießen wurde von einem Ehepaar im Rentenalter zu sich gerufen. Als er eintraf, traute er seinen Ohren kaum. Das Paar bestellte sich im „Internet sogenannte Legal Highs“ und wollte „im hohen Alter noch einmal mit Drogen experimentieren“. Da ihnen dann aber doch ein bisschen bange wurde, „haben [sie] dann den Notruf gewählt, aber nicht, weil wir sie ins Krankenhaus bringen, sondern auf sie aufpassen sollten”, wie t-online über Nießens Bücher berichtet.