Depressionen haben kein spezielles Gesicht
Wer an einer Depression leidet, ist immer traurig? Falsch! Von außen lässt sich eine Depression kaum erkennen, denn es gibt kein spezielles Gesicht dafür
#12 Notfallsanitäterin Anika
Die Notfallsanitäterin Anika verdeutlicht auf Instagram dass Depressionen oft unsichtbar sind. Das Bild zeigt eine Person, die scheinbar fröhlich ist. Doch der begleitende Text zeigt:. „Weil Depressionen kein Gesicht haben. Ich kann lachen...“ Der Post ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, nicht nur auf das Offensichtliche zu schauen. Er fordert dazu auf, hinter die Fassade zu blicken und die oft unsichtbaren Leiden ernst zu nehmen.
#13 Wie Depression von außen unsichtbar bleibt
Wie du gesehen hast, lässt sich eine Depression von außen nicht erkennen. Es gibt nicht den einen Anlass, der dazu führt oder es sofort beendet. Die Betroffenen führen einen tägliche Kampf gegen ihre Gedanken, den Außenstehende nur schwer fassen können. Wichtig ist, dass du die Gefühle der Person nicht herunterspielst. Wenn sich jemand dir anvertraut, sprich ihm seine Emotionen nicht ab, nur weil du sie in diesem Moment nicht verstehen kannst. Höre der Person zu und biete ihm oder ihr (deine) Hilfe an.
#14 Hilfe bei Depressionen
Depression ist eine ernsthafte Erkrankung, die professionelle Unterstützung benötigt. Wer selbst betroffen ist oder bei jemandem Warnsignale bemerkt, sollte nicht zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Frühzeitige Intervention kann wirklich lebensrettend sein. Die Telefonseelsorge bietet rund um die Uhr Beratung unter den Nummern 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222. Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen und Hausärzt*innen können Diagnosen stellen, Behandlungspläne entwickeln und den Zugang zu Therapie oder Medikamenten ermöglichen. Wichtig ist auch die Unterstützung durch das soziale Umfeld. Zuhören, ernst nehmen, nicht urteilen. Das kann die Betroffenen entlasten. Jede kleine Handlung, jedes offene Gespräch kann helfen.