Depressionen haben kein spezielles Gesicht
Wer an einer Depression leidet, ist immer traurig? Falsch! Von außen lässt sich eine Depression kaum erkennen, denn es gibt kein spezielles Gesicht dafür
#8 Jessblog berichtet über ihre Erfahrung als Angehörige
„Wenn jemand, den du liebst, an einer posttraumatischen Belastungsstörung, an Depressionen oder Angstzuständen leidet, dann verändert das nicht nur sein Leben – es verändert auch deins!“ So schreibt die Bloggerin Jess über ihre Erfahrungen mit depressiven Menschen. Sie fährt fort: „Weil du oft machtlos daneben stehst und weil du manchmal selbst nicht mehr weißt, wie lange du noch stark sein kannst…“ Sie ermutigt, dass es auch völlig in Ordnung ist, sich als Außenstehende Person Hilfe zu holen, um besser für Betroffene da zu sein!
#9 Athlet Fabian Nießl erklärt „Es war nicht mein Charakter.“
„Ruhig. Antriebslos. Unsicher. Aber was ich damals nicht wusste: Es war nicht mein Charakter. Es war Depression.“ So beginnt der Coach einen bewegenden Instagram Post. Er fährt fort. „Ich will hier kein Mitleid. Ich will, dass psychische Gesundheit sichtbarer wird. Dass Menschen sich weniger schämen, wenn sie Hilfe brauchen. Dass wir lernen, diese Krankheit ernst zu nehmen. Auch wenn man sie von außen oft nicht sieht.“
#10 Philipp Fleiter erzählt in einem Podcast über seine Erfahrungen
„Erstmal: Eine Depression ist eine Krankheit, auch wenn euch manche Leute etwas anderes erzählen. Wie bei den meisten Krankheiten ist man nicht 'schuld', wenn man krank wird. Und doch kann man diese Krankheit von außen nicht sehen wie einen gebrochenen Arm. Sie frisst dich von innen und saugt alle deine Gefühle auf, bis du einfach nur leer bist. Und im schlimmsten Fall tötet sie dich.“ Mit offenen und ehrlichen Worten meldet sich der Podcaster bei seinen Follower*innen und ermutigt: „Es gibt Hilfe da draußen und der Kampf lohnt sich. Ihr seid nicht allein.“
#11 Menschen in der Öffentlichkeit nutzen ihre Stimme
So erzählt auch Influencerin Denise Bobe, wie es um ihre mentale Gesundheit steht: „Menschen vergessen, dass man Glück nicht mit dem Portmonee kaufen kann – tief im inneren bin ich kaputt, bin voller Schmerz, voller Trauma.“ Sie fährt fort und betont, dass jede Depression anders verläuft und man sich nicht mit anderen Betroffenen vergleichen sollte: „Hört auf euch zu vergleichen – auch mit Depressionen! Ich durfte jetzt öfters lesen: 'Wow krass, ich schaffe es nicht mal aus dem Bett.' Ja, schlimmer geht immer, aber es ist eine Krankheit, warum vergleicht man sich mit Krankheiten?“