Januar News: Die wichtigsten Änderungen und Neuigkeiten
Im neuen Jahr stehen in Hinblick auf Änderungen ganz schön viele Neuigkeiten an, egal ob das im Supermarkt ist, News bei Gesetzen oder einfach im Alltag.
Bye bye Treuepunkte
Die Neuigkeiten stimmen viele Kundinnen und Kunden traurig: Ab Ende 2024 beenden Rewe und Penny aller Voraussicht nach ihre Zusammenarbeit mit Payback, dem Punkte-Sammelsystem. Die Treuepunkte, die man für einen Einkauf erhielt, werden von da an nicht mehr an der Kasse ausgeteilt. Allerdings gab Rewe bereits zu verstehen, dass der Konzern anschließend ein eigenes Treue- und Kundenbindungsprogramm aufbauen möchte. Dieses soll zudem individueller auf die Kunden zugeschnitten werden und ein noch besseres Einkaufserlebnis ermöglichen. Es bleibt abzuwarten, ob es schlussendlich wirklich so kommt - bis zum Ende des Jahres 2023 können auf jeden Fall noch weiter wie gewohnt die Payback-Punkte gesammelt werden.
Neuigkeiten zur Krankmeldung
Viele kennen die Krankmeldung für den Arbeitgeber*in als „gelben Schein“. doch der gehört seit dem 1.1.23 der Vergangenheit an. Als Arbeitnehmer*in musstest du, wenn du krank bist zum Arzt, dich krankschreiben lassen und diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bei deinem Arbeitgeber*in einreichen. Bei vielen Firmen ging dies schon elektronisch per Mail. Doch nun ändert sich da einiges, denn das ganze Thema „Krankschreiben“ wird automatisiert: die Krankmeldung erfolgt komplett elektronisch. Die Arztpraxen übermitteln die AUs elektronisch an die Krankenkassen, von dort rufen die Arbeitgeber*innen die Krankschreibung dann ab. Allerdings nur bei gesetzlich Versichten, bei Privatversicherten und Beihilfeberechtigten bleiben die Krankmeldungen weiterhin in Papierform. Auch Krankenhäuser sind Teil der neuen Abwicklung, Privatärzt*innen allerdings noch nicht.
Die deutsche Post
Ja, die deutsche Post möchte einiges ändern, denn normale Briefe werden immer weniger versendet. Selbst Rechnungen, die gefühlt das einzige sind, dass wir noch in unserem Briefkasten finden, werden immer mehr digital versendet oder sind in Apps abrufbar. Doch die deutsche Post unterliegt in Deutschland einem „Postgesetz“, der „Post-Universaldienstleistungsverordnung“, und kann deshalb nicht einfach wie andere Konzerne seine Richtlinien und Co. ändern. Allgemein zusammengefasst, sagt diese Verordnung, dass 80 % der Briefsendungen innerhalb Deutschlands am folgenden Werktag ausgeliefert werden und 95 % nach zwei Werktagen beim Empfänger ankommen müssen.
Doch die Post möchte daran etwas grundsätzlich ändern und ein „Zwei-Klassen-Brief-System“ einführen:
Änderungen beim Briefversand
Auf Grund der immer weiter sinkenden Menge an Briefsendungen, bemerkt die deutsche Post, dass die Geschwindigkeit der Zustellung keine große Rolle mehr spielt. Deshalb soll ein Zwei-Klassen-System eingeführt werden, bei dem Briefe, die schneller zugestellt werden sollen, teurer sind. Dies gibt es wohl schon in vielen anderen Ländern und ermögliche mehr Flexibilität. Auch wenn der Expressverand natürlich mehr ins Geld geht, ist davon vermutlich am ehesten geschäftliche Kommunikation betroffen. Außerdem möchte die Politik, dass effektive Sendungsverfolgung auch bei Briefsendungen mehr möglich ist und die Zusendung somit verbindlicher ist. Außerdem wünsche man sich auch für Briefe mehr automatisierte Möglichkeiten wie beispielsweise die Packstationen für Pakete.
Auch Facebook und Instagram wollen Preise erhöhen: