Was ist im Schwimmbad und in Freibädern verboten?
Freibäder haben klare Regeln – einige davon überraschen selbst Vielbesucher. Diese Verbote im Schwimmbad solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen.
#4 Fotografieren – Privatsphäre geht vor
Ein Foto für Instagram, ein kurzes Video für die Story – klingt harmlos, ist im Freibad aber oft tabu. Viele Menschen möchten im Bikini oder in Badehose nicht ungewollt im Netz landen. Deshalb ist das Fotografieren und Filmen in vielen Bädern verboten oder nur mit ausdrücklicher Genehmigung erlaubt. Smartphones mit Kamera sind zwar überall dabei, doch gerade im Schwimmbad geht Privatsphäre vor. Wer trotzdem knipst, riskiert Ärger mit dem Personal – oder mit anderen Badegästen. Wenn du unbedingt Erinnerungen festhalten willst, frag vorher freundlich nach. Am besten vermeidest du Kameras im Badebereich ganz – damit alle sich ungestört fühlen können.
#5 Musik – nur mit Rücksicht
Du willst einfach nur entspannen, Sonne tanken und dabei deine Lieblingsplaylist durchhören? Verständlich! Aber wenn deine Musik über Lautsprecher durchs ganze Freibad schallt, ist das weniger chillig – zumindest für alle anderen. Was für dich nach Sommer, guter Laune und Urlaubsfeeling klingt, ist für andere einfach nur nervig. Nicht jeder steht auf denselben Sound, und viele kommen ins Bad, um ihre Ruhe zu haben. Deshalb ist das Musikhören über Boxen in vielen Freibädern nicht erlaubt. Es geht um Rücksicht, Entspannung – und darum, unnötigen Streit zu vermeiden. Wenn du nicht auf Beats verzichten willst: Kopfhörer rein und weiter relaxen.
#6 Unangemessene Badekleidung – Dresscode beachten
Badehose ist nicht gleich Badehose – und im Freibad darf eben nicht alles getragen werden. Weite Shorts, Unterwäsche oder normale Klamotten gehören nicht ins Becken. Warum? Sie geben mehr Fasern, Schmutz und Waschmittelreste ins Wasser ab und machen den Reinigungsanlagen das Leben schwer. Außerdem saugen sie sich voll und behindern die Bewegungsfreiheit. Auch das Thema Burkini sorgt in manchen Bädern für Diskussionen – wobei viele Verbote juristisch wackelig sind. In der Regel gilt: Erlaubt ist alles, was eindeutig als Badekleidung gedacht ist – also Badeanzüge, Bikinis oder enge Schwimmshorts. Ein kurzer Blick auf die Regeln vor Ort schadet nie.
#7 Intime Zärtlichkeiten – bitte diskret
Ein Kuss im Wasser, eine Umarmung am Beckenrand – im Freibad solltest du damit eher vorsichtig sein. Öffentliche Zärtlichkeiten gehören für viele zur Liebe dazu, doch in einem Schwimmbad gelten andere Maßstäbe. Manche fühlen sich dadurch gestört, andere reagieren sogar mit Beschwerden beim Personal. Um Konflikte zu vermeiden, untersagen viele Bäder deshalb intensivere Formen der Zuneigung im Wasser. Das hat nichts mit Prüderie zu tun, sondern mit Rücksicht auf ein respektvolles Miteinander. Wer die Regeln ignoriert, riskiert Verwarnungen oder muss das Bad verlassen – alles andere als romantisch.