Die Pflanzen darfst du nicht auf dem Balkon oder im Garten anpflanzen
Pflanzen werten deinen Außenbereich auf, aber nicht alle sind erlaubt. Welche dürfen laut EU-Verordnung nicht gepflanzt, verschenkt oder verbreitet werden?
#7 Karottenkraut (Parthenium hysterophorus)
Diese Pflanzenart stammt aus Nord- und Südamerika und wurde früher sogar gerne in Wildblumenmischungen verwendet. Heute ist jedoch klar, dass diese Pflanze Blumen und Kräuter aus den heimischen Gärten verdrängt. Auch sie ist daher in Deutschland verboten – und sollte auf keinen Fall in deinem Garten oder auf dem Balkon gepflanzt werden. Hast du sie im Garten oder auf dem Balkon, ist es wichtig, sie rechtzeitig zu entfernen, bevor sie sich unkontrolliert ausbreitet.
#8 Brasilianisches Tausendblatt (Myriophyllum aquaticum)
Diese Wasserpflanze wird gern für Aquarien oder Gartenteiche genutzt – dabei ist genau das der Grund für ihre rasante Verbreitung. Das brasilianische Tausendblatt bildet dichte Teppiche auf der Wasseroberfläche, verdrängt andere Wasserpflanzen und gefährdet so ganze Teichökosysteme. In Deutschland und der restlichen EU ist das Pflanzen des brasilianischen Tausendblatts verboten.
#9 Flutendes Heusenkraut (Ludwigia peploides)
Noch eine Wasserpflanze, die viel mehr zerstört, als man ihr ansieht. Das Flutende Heusenkraut kann sich rasant ausbreiten und andere Pflanzen im Teich sozusagen „ersticken“. Deshalb steht es auf der EU-Liste invasiver Arten. Gerade hier wird es eindeutig: Ganz gleich wie schön, farbenfroh und niedlich eine Pflanze aussieht, es sagt überhaupt nichts darüber aus, ob sie für heimische Arten zur Bedrohung wird. Das Problem ist, dass sich die Pflanze durch kleine Pflanzenreste oder Samen leicht in neuen Gewässern ansiedelt.
#10 Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
Mit ihren auffälligen rosa Blüten ist diese Pflanze vielen sympathisch. Doch leider verdrängt das Drüsige Springkraut an Flussufern und Waldrändern immer mehr heimische Pflanzen und erschwert so Bienen und Insekten den Zugang zu vielfältigen Blüten. Dadurch wird auch die Vielfalt der heimischen Blüten reduziert, was es Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten erschwert, ausreichend Nahrung zu finden. Sie hat also auf Balkonen und im Garten nichts zu suchen.