5 Betrugsmaschen, vor denen die Polizei warnt
Es gibt fiese Menschen auf der Welt – und die Gefahren lauern überall! Auch im Supermarkt gibt es mittlerweile Betrugsmaschen, vor denen die Polizei warnt:
Eines muss man ihnen lassen: Die BetrügerInnen sind wirklich einfallsfreudig. Um an mehr Pfandgeld zu kommen, haben sie sich ein sehr simples System erarbeitet: In großen Supermarktketten stehen automatische Pfandrückgabe-Automaten, in denen normale EinkäuferInnen ihre Flaschen scannen und am Ende einen Bon bekommen, dessen Betrag von ihrem Einkauf abgezogen wird. So weit so gut.
Die BetrügerInnen nutzen diese automatischen System und befestigen – ähnlich wie beim Angeln – eine Schnur an der Pfandflasche: Nachdem sie diese in den Automaten geworfen haben und der sie gescannt hat, sollte die Pfandflasche eigentlich nach hinten weitertransportiert werden, aber durch die Schnur können die Personen sie beliebig oft wieder zurückziehen und nochmals scannen. Dadurch können sie hohe Geldsummen einfordern.
#3 Der andere Pfandflaschen-Trick
Du dachtest, wir sind schon durch mit den Pfandflaschen? Falsch gedacht, denn die Gauner haben auch noch einen anderen Weg gefunden, um sich zu bereichern. Zugegeben, dieser Trick ist etwas improvisiert und hat zur Voraussetzung, das niemand anderes am Pfandautomaten steht und beobachten kann, was hier falsch läuft:
Die BetrügerInnen gehen so weit, dass sie Etiketten fälschen und auf Klopapierrollen oder flaschenähnliche Gegenstände kleben, um diese wiederum in den Pfandautomaten zu werfen – das kann doch nicht klappen, oder? Leider doch. Doch wer sich jetzt inspiriert fühlt, der sollte sich nicht zu früh freuen: Die Automaten wurden mittlerweile weiterentwickelt und bemerken nun, wenn Flaschen zurückgezogen werden oder das Etikett gefälscht ist.
#4 Der Gesprächs-Trick
Wir bleiben vorerst im Supermarkt, denn dort lauern mehr Gefahren als man denkt. Diese Masche ist besonders fies: BetrügerInnen arbeiten oft in Teams und fallen so weniger auf. Während man also denkt, dass man gerade einen gemütlichen Wocheneinkauf im Supermarkt tätigt, kann es sein, dass man schon als ihr nächstes Opfer auserkoren wurde.
So gehen sie vor: Der Trick beginnt sehr simpel. Eine Person wird im Supermarkt angesprochen, mit einer Frage: „Können sie mir helfen? Wissen sie, ob Produkt xy für Diabetiker/Veganer/etc. geeignet ist?" Meist haben sie ein Produkt bei sich, zu dem sie eine Frage haben.
Während einer der BetrügerInnen das auserkorene Opfer also in ein Gespräch verwickelt, indem er eine Frage stellt, kommt die zweite Person ins Spiel. Das Opfer sieht sich aufgrund der Frage die Inhaltsliste des Produktes an und ist für einen kurzen Moment abgelenkt, da BetrügerIn (1) immer wieder neue Fragen stellt oder versucht, das Opfer in ein weiteres Gespräch zu verwickeln. Zu selben Zeit kann BetrügerIn (2) die Geldbörse aus dem Einkaufswagen entwenden.
Neben dem Gespräch täuschen die BetrügerInnen auch oft einen „Unfall“ vor, indem ihnen etwas aus der Hand rutscht oder sie stolpern – immer mit dem Ziel die Hilfsbereitschaft und Unaufmerksamkeit von anderen Menschen auszunutzen.