Hitzewelle: So schützt ihr euch vor den hohen Temperaturen

So bewahrst du einen kühlen Kopf – und eine kühle Wohnung!

Dieses Bild symbolisiert die Hitzewelle, die in Deutschland ansteht.

In einigen Teilen Deutschlands sind für die kommenden Wochen Temperaturen von bis zu 38 Grad gemeldet. Mal zum Vergleich: Die heißeste bisher gemessene Temperatur hierzulande lag mit 40,3 Grad (5.7. sowie 7.8.2015, Kitzingen) gar nicht so viel höher. Die Nachteile eines solchen Extrem-Sommers liegen hierbei natürlich auf der Hand: Wir sind unkonzentriert, dauergeschwitzt und kämpfen mit Kreislauf-Problemen. Sogar schlafen wird zur absoluten Qual, denn es scheint schier unmöglich, die eigenen vier Wände adäquat kühl zu halten. 

Du kannst die Hitze zwar nicht stoppen, wohl aber gibt es ein paar Tricks, um sie besser zu überstehen: Wie du in den kommenden Wochen einen kühlen Kopf (und eine kühle Wohnung) bewahrst, verraten wir dir auf den nächsten Seiten!

Dieses Bild zeigt ein Fenster, durch das im Sommer die Sonne scheint, was Hitze in der Wohnung begünstigt.

Die meisten von uns schließen Fenster, Türen und Co., um die Hitze aus den eigenen vier Wänden 'auszusperren'. Das ist insofern kritisch, da uns nicht die hohen Temperaturen allein, sondern vor allem die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit zu schaffen machen – eine Mischung, die gerne mit dem Begriff 'Schwüle' zusammengefasst wird. Bleibt das Fenster geschlossen, steigt die Luftfeuchtigkeit in einem Raum schneller an, insbesondere natürlich, wenn viele Menschen sich am gleichen Ort aufhalten. Damit erzeugen wir also ungewollt das schwüle Raumklima, vor dem wir uns eigentlich schützen wollen und das verhindert, dass unser Schweiß verdunsten und uns kühlen kann.

Daher hilft nur die folgende Variante:

Dieses Bild zeigt ein Frau, die ihre Haare hochhält, um sich vor der Hitzewelle abzukühlen.

Diejenigen, die über eine Klimaanlage verfügen, können diese einschalten. Alle anderen sollten die Fenster öffnen, um die Luftfeuchtigkeit drinnen möglichst gering zu halten. Das sichert auch die Zufuhr frischen Sauerstoffs, der den Kreislauf auf Trab bringt. Für etwas zusätzliche Abkühlung sorgen Ventilatoren oder ein Fächer für unterwegs. 

Ansonsten gilt natürlich: Viel trinken, im Schatten bleiben und nicht ärgern. Der Winter kommt hierzulande schließlich schneller, als es uns lieb ist. Und der ist, laut Ärzten, deutlich gefährlicher für den Kreislauf – auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlt!