Hitzewelle: Wie schütze ich mich vor hohen Temperaturen?
Wenn eine Hitzewelle kommt, dann muss man sich irgendwie vor den hohen Temperaturen schützen. So bewahrst du einen kühlen Kopf – und eine kühle Wohnung!
Was bedeutet der Lichtschutzfaktor genau – wie lange schützt er mich wirklich?
Wenn du es dir dennoch nicht nehmen lassen willst, die Sonne zu genießen, dann solltest du zumindest mit den Sonnenschutzmitteln nicht sparen. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt dabei an, wie hoch die Schutzwirkung der Creme oder des Sprays ist und sollte umso höher sein, desto heller deine Haut ist. Vergiss dann auch nicht, an besonders empfindliche Stellen wie Lippen oder Ohren zu denken und sei nicht sparsam, wenn es um den Schutz deiner Haut geht. Zur Orientierung: Durchschnittlich braucht eine erwachsene Person ungefähr 36 Gramm Sonnencreme, um sich komplett zu schützen. Übrigens solltest du dich auch schon eincremen, bevor du in die Sonne gehst und nicht erst, wenn du an deinem Ziel angekommen bist.
Wie oft sollte man sich eincremen – reicht einmal am Tag?
Du hast dich eingecremt und dich dann entsprechend in der Sonne vergnügt? Dann kannst du die Prozedur direkt wiederholen und dich nachcremen, wenn du weiter in der Sonne bleiben willst, denn durch Reibung der Kleidung, Schweiß oder Wasser kann sich dein Schutz über Zeit abtragen, sodass du der Sonne wieder direkt ausgesetzt wird. Als Faustregel gilt: alle zwei Stunden nachcremen – bei starkem Schwitzen oder nach dem Baden auch häufiger. Ohnehin sorgt kein Sonnenschutz dafür, dass die Sonne dir gar nichts anhaben kann. Übrigens erreicht dich selbst im Schatten und bei bewölktem Wetter die UV-Strahlung, weshalb auch das kein Freifahrtschein dafür ist, der Gefahr wirklich zu entgehen.
Welche Kleidung schützt am besten bei extremer Hitze?
Bei großer Hitze ist Kleidung mehr als nur eine Frage des Stils – sie kann tatsächlich dabei helfen, den Körper zu kühlen und gleichzeitig vor UV-Strahlen zu schützen. Am besten geeignet ist weite, helle Kleidung aus leichten, atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle, Leinen oder speziellen Funktionsstoffen. Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht, während dunkle es eher speichern. Weite Schnitte sorgen dafür, dass Luft zirkulieren kann und Schweiß besser verdunstet – das unterstützt die natürliche Kühlung des Körpers. Synthetische Stoffe wie Polyester oder Nylon können bei Hitze schnell unangenehm werden, da sie oft weniger atmungsaktiv sind. Zudem ist es sinnvoll, möglichst viel Haut vor direkter Sonne zu schützen, z. B. durch langärmelige, aber leichte Shirts, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
Fazit: So schützt du dich im Sommer vor Hitze
- Mit cleverem Lüften, Verdunkeln und dem Verzicht auf zusätzliche Wärmequellen bleibt die Wohnung auch an heißen Tagen angenehm kühl
- Ventilatoren kühlen zwar nicht die Luft, verbessern aber das Wärmeempfinden deutlich – vor allem in Kombination mit feuchter Luft oder Eis.
- Wer auf Backofen, Trockner & Co. verzichtet, vermeidet zusätzliche Hitze im Raum – und schützt gleichzeitig empfindliche Elektronik vor Überhitzung.
- Zwei bis drei Liter täglich sind Pflicht – am besten Wasser oder ungesüßte Getränke, regelmäßig und in kleinen Mengen.
- Hitzewellen sind ernstzunehmend: Vor allem für ältere Menschen, Kinder und Kranke können sie lebensbedrohlich werden.
- Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, chronisch Kranke und alle, die körperlich aktiv im Freien arbeiten.
- Bei Schwindel oder Schwäche: sofort hinlegen, Beine hoch, kühlen, trinken – und im Zweifel ärztliche Hilfe holen.
- Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange man mit Sonnencreme sicher in der Sonne bleiben kann – aber nur bei richtigem und regelmäßigem Auftragen.
- Einmal eincremen reicht nicht – alle zwei Stunden und nach dem Schwimmen oder Schwitzen sollte unbedingt nachgelegt werden.
- Leichte, helle und weite Kleidung schützt vor UV-Strahlung und hilft dem Körper, sich auf natürliche Weise abzukühlen.