10 praktische Tipps, um die Motivation zu behalten
Eigentlich gibt es viel zu tun, aber die Motivation liegt mal wieder im Keller? Mit diesen praktischen Tipps kannst du der Unlust entkommen.
Wir kennen es alle: die Aufgaben häufen sich, aber der innere Schweinehund zwingt uns in die Knie, bevor wir überhaupt angefangen haben. Sei es in der Schule, der Uni, der Arbeit oder sogar bei selbst gesetzten Zielen – der Wunsch, bestimmte Aufgaben wegen fehlender Motivation aufzuschieben, ist allen vertraut. Darum ist es umso wichtiger, sich selbst motivieren zu können. Diese praktischen Tipps zeigen dir, wie du deine Ziele erreichen kannst, selbst wenn es gerade einmal etwas schlechter läuft.
#1 Positive Denkweise
Alles fängt mit unseren Gedanken an: so können Glaubenssätze mit negativem Fokus einen erheblichen Einfluss auf unsere Motivation haben. Statt also „etwas nicht zu können“ oder einfach „schlecht“ zu sein, könnte man auch das „Lernpotenzial“ und die „Entwicklungsmöglichkeiten“ betrachten. Konzentriere dich lieber auf die positiven Aspekte deiner Aufgaben und du wirst merken, dass alles gleich ein wenig besser wird und vielleicht sogar plötzlich anfängt, Spaß zu machen.
#2 Kleine Schritte
Zu große Träume und Ziele neigen dazu, uns zu überfordern. Häufig lassen sich aber unsere Ziele in kleinere Unterziele aufteilen. Du musst also nicht direkt einen Marathon laufen, wenn du deine Ausdauer trainieren möchtest. Gelegentliches Joggen oder Fahrradfahren sind ein wesentlich besserer Einstieg. Wenn du dir kleinere Ziele absteckst, wirst du häufiger Erfolgserlebnisse verspüren und hast einen besseren Überblick über bereits erbrachte Leistungen. Arbeite dich in deinem eigenem Tempo voran und feiere deine Erfolge.
Auch die Psychologie kommt dir hierbei zur Hilfe. Denn wer kleine Schritte macht, umgeht somit die Amygdala. Dieser Teil des Gehirns ist unter anderem für emotionale Reaktionen zuständig und löst bei Überforderung Angst- und Fluchtreflexe aus. Wer sich seine Aufgaben hingegen in kleine Häppchen einteilt, umgeht diese Reaktionen und schafft es somit auch leichter ans Ziel.
#3 To-do-Liste
Deine täglichen Aufgaben aufzuschreiben, kann dir direkt doppelt helfen: zum einen hilft es dir bei der eigenen Organisation und erinnert dich an deine Prioritäten, zum anderen gibt dir das Abhaken oder Durchstreichen von erledigten Aufgaben ein Erfolgserlebnis. Dabei sollten To-do-Listen so konkret wie möglich sein und nach Priorität geordnet werden. Solltest du Probleme damit haben, deine Prioritäten zu setzen, versuche es doch mit der Eisenhower-Matrix:
A-Aufgaben: sind dringend und wichtig - erledige sie schnellstmöglich selbst
B-Aufgaben: sind wichtig, aber nicht dringend - setze einen Termin und erledige sie dann
C-Aufgaben: sind nicht wichtig, aber dringend - probiere sie zu delegieren
D-Aufgaben: sind weder wichtig noch dringend - mache sie nur, wenn du sonst nichts zu tun hast