Heizen im Winter: Die Fehler sollte man vermeiden
Vermeide teure Heizfehler! Erfahre, welche Fehler beim Heizen im Winter zu hohen Kosten und Schimmel führen – und wie du es richtig machst.
Fehler #8: Wäsche auf die Heizung hängen
Nasse Wäsche trocknet auf der Heizung zwar schnell, doch das kostet dich richtig viel Energie. Die Textilien blockieren die Wärmeabgabe, deine Heizung muss mehr Leistung geben und der Raum wird nur schlecht gewärmt. Ganz nebenbei steigt die Luftfeuchtigkeit stark an, was die Schimmelgefahr erhöht. Es ist zwar verlockend, schnell und warm zu trocknen, zwischen Heizung und Wäscheständer gehört aber immer ein Mindestabstand! Wenn du kannst, trockne am besten auf dem Trockenboden oder im Freien.
Fehler #9: Kältebrücken ignorieren
Kältebrücken sind Stellen in deiner Wohnung, an denen die Wärme besonders gut nach draußen entweicht. Ein typisches Beispiel sind undichte Fenster oder schlecht gedämmte Türen. Ignorierst du solche Schwachstellen, heizt du im Winter für draußen mit. Außerdem können sich an diesen Stellen leicht Schimmel und Feuchtigkeit bilden. Prüfe die Dichtungen deiner Fenster und teste mit einer Kerze auf dem Fenstersims, ob Zugluft eindringt. Flackert die Flamme, ist dein Fenster nicht ganz dicht. Abhilfe schaffst du mit neuen Dichtungsbändern , die du selbst einkleben kannst.
Fehler #10: Vorhänge geschlossen halten
Geschlossene Vorhänge blockieren zwar die Wärmeabgabe vom Raum durch das Fenster als Kältebrücke, sie halten aber auch die Heizwärme zurück. Hinter dem Vorhang ist es kuschelig warm, die Wärme staut sich. Der Raum selbst bleibt kühl. Du drehst die Heizung höher, gemütlicher wird es aber trotzdem nicht. Für effektives Heizen sind halblange Gardinen optimal. Alternativ dazu lass die Vorhänge beim Heizen geöffnet und schließe sie, wenn der Raum eine angenehme Temperatur erreicht hat. Hast du allerdings eine Fußbodenheizung, ist das Problem irrelevant, hier hindern geschlossene Vorhänge die Wärme sogar daran, durchs Fenster zu entweichen.