Heizen im Winter: Die Fehler sollte man vermeiden
Vermeide teure Heizfehler! Erfahre, welche Fehler beim Heizen im Winter zu hohen Kosten und Schimmel führen – und wie du es richtig machst.
Fehler #4: Türen im Haus offenstehen lassen
Offene Türen sind bei den meisten Menschen Standard zu Hause, können im Winter aber wertvolle Heizenergie verschwenden. Warme Luft aus dem Wohnzimmer zieht in kühlere Räume und kühlt dort ab. Die Heizung muss dann deutlich mehr leisten, um den Wärmeverlust auszugleichen. In manchen Räumen wie dem Schlafzimmer ist es fast immer kühler, daher lass hier die Türen geschlossen. Du hältst die Wärme dort, wo du sie brauchst und verschwendest sie nicht für Räume, die du nicht heizen willst.
Fehler #5: Räume auskühlen lassen
Wenn du einen Raum im Winter komplett auskühlen lässt, sparst du damit nicht wirklich Heizkosten. Kalte Möbel, Böden und Wände ziehen die Wärme aus den Nachbarzimmern ab, sobald du die Tür aufmachst. Es fühlt sich überall kühler an, selbst wenn deine Heizung richtig Gas gibt. Außerdem riskierst du Schimmel, weil sich die Feuchtigkeit auf den kalten Wänden absetzt. Es ist besser, eine Grundtemperatur zu erhalten. Die meisten Heizkörper haben hierfür das „Mondsymbol“ auf dem Knauf. Die Bausubstanz bleibt mit dieser Einstellung warm und du musst nicht einmal voll aufheizen.
Fehler #6: Falsche Raumtemperatur wählen
Viele Menschen drehen im Winter die Heizung hoch, weil sie es schnell und gleichmäßig warm haben wollen. Eigentlich braucht aber jedes Zimmer eine andere Temperatur. Im Wohnzimmer sind 20 bis 21 Grad optimal, im Schlafzimmer reichen 18 Grad. In der Küche wird gekocht, hier brauchst du noch weniger, denn Herd, Heißluftfritteuse und Ofen liefern Wärme. Wenn du überall zu hoch heizt, steigen die Kosten und du fühlst dich trotzdem nicht wohler. Schau auf die richtige Raumtemperatur im Haus, die zu deinem Alltag passt. Das spart Geld und Energie.
Fehler #7: Heizung zu hoch aufdrehen
Wenn es drinnen kalt ist, drehst du die Heizung erstmal auf Stufe fünf? Das ist keine gute Idee, denn die Heizung läuft dadurch auch nicht schneller, sondern nur länger. Sie heizt auf Maximaltemperatur auf und verbraucht viel wertvolle Energie. Mit geeigneten Thermostaten kannst du nicht nur eine Stufe, sondern auch deine Wunschtemperatur einstellen. So bleibt es konstant angenehm und die Heizung arbeitet nur, wenn die Raumtemperatur sinkt. Setz dich lieber kurzfristig näher an die Heizung, wenn du wirklich einmal frierst.