Ärztin wird von anderen aufgrund ihrer Tattoos immer wieder verurteilt

Sie ist wohl die berühmteste Ärztin der Welt, mit den meisten Tattoos am Körper - und ist ständig Anfeindungen ausgesetzt

Ärztin wird von anderen aufgrund ihrer Tattoos immer wieder verurteilt

Bei einem Arzt haben wir oft ganz genaue Vorstellungen, wie dieser aufzutreten hat. Eine Autoritätsperson, die über eine Menge Wissen verfügt und dieses einsetzt, um Menschen zu helfen. Da hat sich bei vielen bereits ein spezielles Bild verfestigt. 

Die Ärztin, die wir dir hier vorstellen, dürfte von diesem Bild ganz schön abweichen. Denn Sarah Grey ist alles andere, als gewöhnlich. Ihr Körper ist - bis auf wenige Stellen - über und über mit Tattoos bedeckt. 

Ihr Erscheinungsbild entspricht deswegen im ersten Augenblick nicht dem, einer gewöhnlichen Ärztin. Doch natürlich sagt das nichts über ihre Kompetenz und ihre Berufserfahrung aus. 

Leider sehen das nicht alle so und so ist Sarah Grey regelmäßig Diskriminierungen ausgesetzt. Alles über die außergewöhnliche Ärztin und ihre Tattoos auf den nächsten Seiten...

Die schöne Australierin hat sich bereits mit 16 Jahren ihr erstes Tattoo stechen lassen. Seitdem sieht sie ihren Körper als eine Art Kunstwerk an, der irgendwann komplett mit den bunten Zeichnungen übersät sein soll. 

Kein Wunder, dass Sarah Grey bereits diverse Tattoo-Contests gewonnen hat. Doch neben ihrer Model-Karriere geht sie einem ganz anderem Job nach: Sie ist angehende orthopädische Chirurgin. 

Doch trotz ihres angesehenen Berufes hat die 30-Jährige immer wieder mit Anfeindungen zu kämpfen. Im Alltag bekommt sie die Vorurteile gegenüber tätowierten Menschen leider allzu oft zu spüren. 

So gilt in vielen Lokalitäten die Regel, dass keine sichtbaren Tattoos erlaubt sind. Wie Sarah damit umgeht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite...

Dass sie in vielen Läden nicht erwünscht ist, nur aufgrund ihrer bunten Haut, beschäftigt Sarah sehr. 

"Viele Läden haben diese Regel. Auch, wenn mich das nicht immer total trifft, kann es sehr frustrierend sein, als schlechter Mensch katgeorisiert zu werden wegen meiner bunten Haut. [...] Die Zeiten, in denen Tattoos mit Kriminalität assoziiert werden, sollten längst vorbei sein."

Doch die tapfere Frau lässt sich davon nicht unterkriegen. Sie hofft, dass die Menschen aufhören, immer nur nach ihren Vorurteilen zu gehen und mal hinter die Fassade blicken.

"Wir sollten alle unseren Körper lieben - egal, wie er aussieht", sagt sie. "Alle, die keine Tattoos mögen, sollen darüber nachdenken, welche künstlerische Fähigkeit mit Tattoos zusammenhängt, bevor sie über jemanden urteilen. Niemand sollte nach seinem Aussehen beurteil werden."