Welche Bedeutungen sich hinter den bekannten Markennamen verstecken
Manche Marken kennen fast alle. Aber was versteckt sich hinter den bekannten Markennamen eigentlich? Hier siehst du, welche Bedeutungen die Marken haben.
#12 Nivea
Nivea ist zwar eine deutsche Marke, der Name der Hautpflegeprodukte kommt aber eigentlich aus einer anderen Sprache – diesmal jedoch nicht aus dem Koreanischen, wie bei Samsung, sondern aus dem Latein. Dort steht das Wort „nix“ für „Schnee“, wovon der Plural dann „nivis“ ist. Das „a“ am Ende deutet in einigen Sprachen auf eine weibliche Form hin. „Nivea“ steht also für „die Schneeweiße“. Hierbei bezieht sich die Marke offensichtlich auf die uns bekannte, weiße Farbe der Creme – passend und trotzdem kreativ!
#13 Lego
Wer von den Namenbedeutungen der Marken aus anderen Sprachen noch nicht genug hat, findet die Namensherkunft von „Lego“ vielleicht witzig. Es kommt aus dem Dänischen „leg godt“ und heißt so viel wie „spiel gut“. Das beliebte Spielzeug kommt nämlich aus Dänemark – ein Fakt, der auch nicht jedem bewusst ist! Interessanterweise gibt es im Latein das Wort „lego“, was mit den Wörtern „lesen“ oder „sammeln“ vergleichbar ist, allerdings wird dieser Bezug von der Firma bestritten. Dass Lego in fast jeder Sprache einfach auszusprechen ist, macht den Namen perfekt für ein Kinderspielzeug!
#14 Haribo
Von Dänemark nach Deutschland: Die beliebten Gummibärchen von Haribo kennen wir alle – Kinder, und Erwachsene ebenso – doch woher kommt eigentlich der Name der Marke? Es ist keine zufällige Aneinanderreihung von Buchstaben oder ein Marketing-Brainstorming-Ergebnis. Stattdessen ist die Antwort ist relativ einfach: Ähnlich wie bei Adidas bildet die Marke nämlich ganz klassisch ein Akronym des Gründers Hans Riegel, der seinen Geburtsort bei Bonn hatte. Demnach ist die Marke eigentlich „Ha-Ri-Bo“. Kurz also „Haribo“. Der Name ist vielleicht nicht sonderlich kreativ, dafür aber gut merkbar, besonders auch durch den dazu passenden Slogan.
#15 Ritter Sport
Bei Ritter Sport wird es mit der Namensherkunft historisch spannend. Der erste Teil leitet sich nämlich aus dem „Ritter“ des Gründers Alfred Eugen Ritter ab, der zweite Teil erklärt dagegen eher das heutige Produkt. Seine Frau Clara hatte die Idee, eine quadratische, dafür aber etwas dickere Schokoladentafel zu produzieren. Die Fabrik lag nämlich neben einem Sportplatz und viele Spieler und Besucher nahmen auf dem Weg zum Spiel eine Tafel Schokolade mit. Durch die quadratische Form sollte die Schokolade besser in die Jackettaschen der Besucher passen (ja, damals hat man noch Jackets zu einem Fußballspiel getragen) und durch die Dicke weniger leicht brechen. Übrig geblieben ist davon dann das „Sport“, das immer noch im Namen steht.