Welche Bedeutungen sich hinter den bekannten Markennamen verstecken
Manche Marken kennen fast alle. Aber was versteckt sich hinter den bekannten Markennamen eigentlich? Hier siehst du, welche Bedeutungen die Marken haben.
#16 Apple
Der Name der weltbekannten Marke Apple lässt sich nicht so einfach herleiten. Scheinbar konnten sich Steve Jobs und Steve Wozniak nicht auf einen Firmennamen einigen, weshalb Jobs „Apple“ nach einem Apfelplantagenbesuch vorschlug, weil der Name schwungvoll und freundlich klang. Weiterhin hätten sie somit vor Atari im Telefonbuch gestanden – ein zusätzlicher Bonus, da sie somit einen Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz hätten. Da durch die Meinungsverschiedenheit wirklich kein anderer Namensvorschlag bis zur Fristsetzung kam, wurde es ganz einfach „Apple“. Kaum zu glauben, dass ein so simpler Name heute eine der stärksten Marken der Welt betitelt.
#17 iPhone
Die Schreibweise kennen wohl nicht nur Apple-Nutzer*innen: iOS, iPad, iPod oder iPhone - immer das kleine i. 1998 wurde das kleine i zuerst der Welt präsentiert, nämlich beim iMac; Apples hauseigene Bildschirme. Aber woher kommt dieses i und was bedeutet es? Es hält sich hartnäckig der Mythos, dass dieses i für das Englische Wort „ich“ steht. Stimmt das? Steve Jobs, der Gründer von Apple, verriet allerdings selber, dass das i beim ersten iMac tatsächlich einfach nur für Internet stand, damit der Wunsch der Menschen erfüllt wird, möglichst schnell das Internet zu benutzen. Mit der Zeit gehörte das i aber fest zur Marke und trägt die weiteren Bedeutungen: „individual“ (individuell), „instruct“ (instruieren), „inform“ (informieren) und „inspire“ (inspirieren). Als 2007 dann Apples erstes Handy das Licht der Welt erblickte, war natürlich klar, dass auch hier das i in den Namen gehört: das iPhone war geboren. Einzig die Apple Watch und das Apple TV kommen ohne das i aus, warum, ist leider nicht genau bekannt.
#18 Zara
Als Fashion-Unternehmen ist Zara heutzutage heiß begehrt, doch viele wissen gar nicht, wo der Name eigentlich herkommt. Scheinbar wollte der Gründer Amancio Ortega seine Marke ursprünglich „Zaroa“ nennen (manchmal wird „Zorba“ genannt). Damit kann im Baskischen der „November“ oder die „Nacht“ bezeichnet werden. Da der Name jedoch bereits vergeben war, entschied sich Ortega, einfach einen Buchstaben aus dem Wort zu nehmen und es entstand die heute bekannte Marke „Zara“. Dem Erfolg des Fashion-Unternehmens hat diese Umbenennung jedoch keinesfalls geschadet – weltweit gibt es schließlich über 2.300 Zara Stores.
#19 dm
Der Name der berühmten dm-Drogeriemärkte ist wieder einfacher zu erklären. So ist „dm“ ganz schlicht die Abkürzung für „Drogeriemarkt“. Nicht gerade originell, aber dem Erfolg der Marke hat es auf jeden Fall nicht geschadet. Witzigerweise bezeichnen wir die Märkte also in unserem Unwissen eigentlich als „Drogeriemarkt-Drogeriemarkt“. Dass die Abkürzung „dm“ 50 Jahre nach der Gründung unseres Lieblings-Drogeriemarkts auch als Abkürzung für „direct message“ steht und verwendet wird, konnte Gründer Götz Werner nicht wissen. Dadurch, dass dieses „dm“ jedoch Englisch ausgesprochen wird, ist das auch kein zu großes Problem.