Gnadenlose Todesanzeige: Kinder rechnen mit ihrer Mutter ab

Eine Todesanzeige voller Liebe? Von wegen! Hier rechnen die Kinder gnadenlos mit ihrer verstorbenen Mutter ab

In Zeitungen werden Todesanzeigen veröffentlicht.
Quelle: IMAGO / imagebroker/Bahnmüller

Todesanzeigen sind gemeinhin mit viel Liebe und umso mehr Trauer gefüllt. Doch nicht bei der folgenden Todesanzeige. Denn hier nutzte eine Familie aus den USA die Möglichkeit, um ein für alle Mal mit ihrer verstorbenen Mutter und ihrem Verhalten abzurechnen. 

Während der Anfang noch den Anschein einer gewöhnlichen Annonce erweckt, wird es mit jedem Satz brutaler. So fängt die Anzeige mit dem Geburstdatum, -namen und -ort von Kathleen Dehmlow an. Doch schon im folgenden Satz kommen die Kinder zum Lebenslauf und erläutern ihr eigentliches Ärgernis.

Was die Mutter ihren Kindern angetan hat, erfährst du auf der folgenden Seite...

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen deine Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Du kannst diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf www.unnuetzes.com) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Twitter-Inhalte immer anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Twitter übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Nach den Geburtsdaten der Mutter fahren die Kinder mit einem kurzen Lebenslauf fort. So heiratete sie 1957 ihren Vater, Dennis Dehmlow, und bekam mit ihm zwei Kinder, Gina und Jay. So weit so gut.

Doch dann passierte das Unverzeihliche. Denn 1962, 5 Jahre nach der Heirat mit ihrem Ehemann, wurde Kathleen vom Bruder ihres Mannes, Lyle Dehmlow, schwanger und zog nach Kalifornien. Sie verließ nicht nur ihre Familie, sondern insbesondere auch ihre Kinder, welche von Kathleens Eltern großgezogen wurden.

Doch auch Jahrzehnte später können Gina und Jay ihrer Mutter nicht verzeihen…

Gnadenlose Todesanzeige: Kinder rechnen mit ihrer Mutter ab
Quelle: Unsplash

Die Anzeige endet mit den Worten: „Sie wird von Gina und Jay nicht vermisst und sie sind überzeugt, dass diese Welt ohne sie ein besserer Ort ist.“

Die Anzeige erschien zunächst in der Print-Ausgabe der „Redwood Falls Gazette“. Nachdem jemand den Text fotografierte, verbreitete er sich via Twitter wie ein Lauffeuer. Im Netz bekamen die Geschwister viel Zuspruch und wurden mit Worten wie „Bester Nachruf ever“ belohnt.

Andere Nutzer hingegen sind von der Anzeige sehr gespalten und klagen die Veröffentlichung durch „Redwood Falls Gazette“ an. Das Medium widersprach dem nicht, doch es gab scheinbar keine Möglichkeit dagegen vorzugehen. So ließ "Redwood Falls Gazette" verlauten: "Die meisten Menschen bei der Gazette, inklusive dem Herausgeber, haben gegen die Veröffentlichung protestiert, wurden aber überstimmt."