Juckreiz, Pusteln, rote Haut: Was hilft wirklich gegen Sonnenallergie?
Sonne und Sommer sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn du unter einer Sonnenallergie leidest, gilt es jedoch einiges zu beachten.
#8 Welche frei verkäufliche Antihistaminika kann man bei Sonnenallergie anwenden?
Leidest du unter starken Beschwerden, können Antihistaminika helfen. Sie sollten immer von einem Arzt empfohlen werden, denn Medikamente haben Nebenwirkungen. Die Tabletten sind kein Ersatz für Sonnencreme und Meidung der Sonne, sie werden in der Regel nur für den Ernstfall mit stärkeren Symptomen empfohlen. Es gibt nicht nur Tabletten im Handel, sondern auch Antihistaminika in Salbenform. Sie sorgen seltener für Nebenwirkungen und wirken lokal an den betroffenen Stellen.
#9 Was bringt eine UV-Lichttherapie beim Hautarzt?
Eine UVB-Lichttherapie ist in der Lage, die Haut an die Sonne zu gewöhnen. Die sogenannte „Licht-Abhärtung“ wird von Hautärzten angeboten. Die Dosierung wird dabei immer Stück für Stück gesteigert, um Bläschen, Rötungen und Juckreiz zu verhindern. Eine UV-Lichttherapie darf nur unter Aufsicht stattfinden, denn nur Hautärzte verfügen über geeignete Lampen. Trotz Lichttherapie ist es wichtig, extreme Sonnenbäder zu vermeiden. Die Behandlung verringert im besten Fall die Sensibilität der Haut und macht es möglich, dass du kurze Zeiten ohne Hautreizungen in der Sonne sein kannst.
#10 Wieso sollte ich parfümhaltige Cremes und Sprays bei Sonnenallergie meiden?
Wenn es im Sommer richtig heiß wird und der Schweiß rinnt, ist das Deo dein bester Freund. Ist es parfümiert und du benutzt es nicht nur unter den Achseln, kann das Parfüm deine Sonnenallergie triggern. Duftstoffe und Alkohol, aber auch einige Medikamente wie Johanniskraut sorgen oft für eine stärkere Hautreaktion. Setze stattdessen auf parfümfreie Hautcremes, Sonnencremes und Deos, die trotzdem gut duften und deine Haut schützen. In Apotheken bekommst du gute Pflegeprodukte für Sonnenallergiker*innen.
Fazit: Das hilft wirklich gegen die Symptome einer Sonnenallergie
- Auf die richtige Sonnencreme achten: Minimum LSF30, besser bist du mit LSF50 bedient. Außerdem sollte sie dich nicht nur vor UVB-, sondern auch vor UVA-Strahlung schützen.
- Die Haut nach dem Sonnenbad kühlen: Neben Kühlakkus eignet sich hier eine parfümfreie After-Sun-Lotion oder Aloe-vera-Gel. Quarkwickel sind ebenso ein beliebtes Hausmittel.
- Cortisolsalbe verwenden: Das Hilfsmittel ist zwar frei verkäuflich in der Apotheke erhältlich, allerdings ist der Hydrocortisongehalt dann deutlich geringer. Besser wäre hier der Gang zum Hautarzt.
- Das Haus nicht unbedeckt verlassen: In diesem Fall ist langärmelige Kleidung die beste Prävention vor den Symptomen einer Sonnenallergie.
- Keine Mittagssonne: Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr ist Sonnenstrahlung sogar für Nicht-Allergiker*innen eine Gefahr.
- Frei verkäufliche Antihistaminika: Wer unter schweren Beschwerden leidet, kann zu Antihistaminika greifen. Diese sollten jedoch von einem Hautarzt empfohlen werden.
- UV-Lichttherapie: Die sogenannte „Licht-Abhärtung“ wird von Hautärzten angeboten. Die Dosierung wird dabei immer Stück für Stück gesteigert, um Bläschen, Rötungen und Juckreiz zu verhindern.
- Parfümhaltige Cremes und Sprays sind bei einer Sonnenallergie tabu und sorgen zusätzlich für Hautreizungen.