Juckreiz, Pusteln, rote Haut: Was hilft wirklich gegen Sonnenallergie?
Sonne und Sommer sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn du unter einer Sonnenallergie leidest, gilt es jedoch einiges zu beachten.
#4 Welche Hautstellen sollte ich bestmöglich bedecken?
Die Sonne lässt sich nicht immer vermeiden, besonders wenn du im Freien arbeitest. In diesem Fall ist langärmelige Kleidung die beste Prävention vor den Symptomen einer Sonnenallergie. Kaufst du Kleidung mit UV-Schutz, bist du auf der sicheren Seite. Ein Hut mit breiter Krempe schützt dein Gesicht, denn er wirft Schatten. Denke trotzdem daran, deine Augen mit einer Sonnenbrille zu schützen. Auch hier ist UV-Schutz Pflicht, eine reine Abdunklung der Gläser wirkt nicht. Damit du im Sommer nicht zu stark schwitzt, sind leichte Stoffe wie Leinen eine gute Wahl.
#5 Von wann bis wann sollte ich die Sonne vermeiden?
Immer lässt sich die Sonne nicht meiden, in der Mittagssonne solltest du aber dein Bestes geben. Die UV-Belastung ist am höchsten, wenn die Sonne im Zenit steht. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr ist Sonnenstrahlung sogar für Nicht-Allergiker*innen eine Gefahr, denn die Eigenschutzzeit der Haut verringert sich bei starker UV-Exposition. Du musst nicht in geschlossenen Räumen verharren, sondern lediglich im Schatten. Auf der Terrasse hilft ein aufgespannter Sonnenschirm, wenn die Sonne durchs geöffnete Fenster kommt, lass das Rollo runter oder suche dir einen alternativen Platz.
#6 Hilft Aloe vera bei Sonnenallergie?
Leidest du bereits unter Symptomen deiner Sonnenallergie, ist Aloe vera eine beliebte Heilpflanze. Sie hilft dir, indem sie deine Haut einerseits kühlt und ihr andererseits die dringend benötigte Feuchtigkeit gibt. Aloe vera ist außerdem in der Lage, durch ihre entzündungshemmende Wirkung die Haut zu beruhigen. Du kannst das Gel direkt aus der Pflanze pressen, wenn du eine zuhause hast. Alternativ besorgst du dir ein parfümfreies Produkt in der Drogerie. Wenn du die Creme im Kühlschrank aufbewahrst, ist der kühlende Effekt besonders hoch.
#7 Wie funktionieren Quarkumschläge bei Sonnenallergie?
Bei fiebrigen Erkrankungen setzt Oma seit Jahrzehnten auf den guten, alten Quarkwickel. Er hilft aber nicht nur bei der nächsten Erkältung, sondern auch bei Hautirritationen durch eine Lichtdermatose. Trägst du ihn auf die Haut auf, fühlt sich der Quark angenehm kühl an. Das lindert die fiesen Spannungsgefühle und kann den Juckreiz minimieren. Gib den Quark direkt aus dem Kühlschrank auf ein Küchenhandtuch und lege ihn auf die betroffene Stelle. Die ideale Einwirkzeit liegt bei 15 Minuten. Anschließend kannst du den Quark wieder abspülen.